Bundesbank distanziert sich von Sarrazin - Entscheidung vertagt

Frankfurt (Reuters) - Die Bundesbank hat sich von ihrem wegen Äußerungen über Ausländer und Juden in die Kritik geratenen Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin distanziert.

Sarrazins Äußerungen würden der Bundesbank schweren Schaden zufügen, teilte die Bundesbank nach einer außerordentlichen Sitzung des Gremiums am Montagnachmittag in Frankfurt mit. Die Bundesbank werde nach einem Gespräch mit Sarrazin zeitnah über das weitere Vorgehen entscheiden. Der Streit um Sarrazin war zuletzt eskaliert. Am Wochenende hatte sogar Bundeskanzlerin Angela Merkel der deutschen Notenbank indirekt nahegelegt, sich von Sarrazin zu trennen.



Quelle: Reuters (30. August 2010)

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Themen: Germany , Schäden , Frankfurt , Bundesbank , Western Europe , Europe , European Union , Streit , Angela Merkel , Sarrazin , European Central Bank , Government / Politics , German Language - Money , Economic Events / Macroeconomics , Interest Rates / Policy , Eurozone AS A Whole , Central Banks / Central Bank Events , Monetary / Fiscal Policy / Policy Makers , Currencies / Foreign Exchange Markets

Erschienen 30. August 2010 bei http://www.reuters.com.

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