Bumskontakte der Bumszeitung vor dem LG Berlin

Die nachfolgende Aussage beschäftigte das LG Berlin in seinem Urteil vom 19.02.2010 – 27 O 1147/09.

„Kein deutsches Medium versteht sich besserer auf das Geschäft mit der Lüge, der Heuchelei, dem Rufmord und der Zuhälterei mittels „Bumskontakten“ als die …-Zeitung.

… Kein Tag vergeht, an dem nicht ein Politiker, eingebettet zwischen „naturgeilen Nymphen“ und „megaheißen Citymäusen“, eine Position einnimmt, allen voran … und …. Spätestens seit Papst Johannes Paul II. aus den Händen des Herausgebers und Chefredakteurs die „Volksbibel“ empfing, ist auch der Pakt zwischen Hochaltar und Rinnstein besiegelt.“

Das LG Berlin kam zu dem Ergebnis, dass für die Veröffentlichung einer Satire stets ein öffentliches Interesse bestehen müsse:

“Die angegriffene Bild- und Textberichterstattung stellt einen rechtswidrigen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Antragstellers dar. Er muss es nicht hinnehmen, von der Antragsgegnerin auf diese Weise dem Publikum vorgeführt und allein zu Unterhaltungsinteressen vermarktet zu werden.”

Mit Kunstfreiheit hatten die Vorwürfe nach Meinung der Richter der Pressekammer Berlin nichts mehr zu tun.

Irgendwo habe ich neulich gelesen, dass diejenigen, die von bumsen sprechen, nicht gut im Bett wären. Stimmt das?

Schlagworte: öffentlich, Berlin, Bild, Erstattung, Interesse, Markt, Medien, Medienrecht, Persönlichkeit, Persönlichkeitsrecht, Presse, Presserecht, Richter, Urteil, Veröffentlichung Verwandte Artikel: OLG H… » Vollständiger Artikel
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Themen: Medien , Presse , Berlin , Urteil , LG Berlin , Veröffentlichung , Bild , Erstattung , Satire , öffentlich , Markt , Persönlichkeit , Interesse , Bumskontakte

Erschienen 20. März 2010 auf http://sewoma.de/berlinblawg.

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