BSG: Krankenkasse muss nicht für Krankenhauswechsel aus religösen Gründen zahlen
am 02.11.2007 von JuracityBlogDas Bundessozialgericht hatte sich mit einem Mitglied der Zeugen Jehovas zu befassen. Bei dieser Religionsgruppe sieht man die Gabe von Fremdblutprodukten skeptisch. Genau dies hielten die Ärzte im Klinikum Augsburg für die Durchführung einer akuten Herznotoperation jedoch für absolut zwingend. Andernfalls sahen die Ärzte …
Keine Kostenerstattung bei Krankenhausverlegung aus religiösen Gründen
Handakte WebLAWg / Das BSG hat entschieden, dass ein Angehöriger der Zeugen Jehovas bei Krankenhausverlegung aus religiösen Gründen eine Kostenerstattung von der Krankenkasse nicht verlangen kann. Der Kläger lehnt es als Angehöriger der Glaubensgemeinschaft der Ze…
Keine Kostenerstattung bei Krankenhausverlegung aus religiösen Gründen
Recht und Alltag / Der Kläger lehnt es als Angehöriger der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas ab, (Fremd )Blutinfusionen zu erhalten. Am 14. April 2002 kam er wegen akut aufgetretener Schmerzen im Brustraum in das Klinikum Augsburg. Die Ärzte hielte…
Demokratische Republik Kongo: Entführung von zwei Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen
Menschenrechte / Seit dem Nachmittag des 2. Juni 2005 hat die medizinische Nothilfeorganisation ÄRZTE OHNE GRENZEN den Kontakt zu zwei ihrer Mitarbeiter in der Demokratischen Republik Kongo verloren. Der Franzose und der Kongolese waren mit einem deutlich als Fahrz…
Richter kritisieren Ärzte
Handakte WebLAWg / Die Praxis einiger Kassenärzte, ihren Patienten auf Wunsch ein aufgehobenes Leistungsvermögen im Erwerbsleben zu attestieren, hat das SG Dortmund in einem neuen Urteil kritisiert. Eine 46-jährige langzeitarbeitslose Arbeiterin legte in ihrem Recht…
Ärzte prügeln sich bei Blinddarmoperation - Patient dank Assistenzarzt wohlauf
strafblog / Einem Assistenzarzt ist es laut express.de zu verdanken, dass bei einem Blinddarmpatienten in einem Belgrader Krankenhaus kein größerer Schaden entstand, als sich die beiden Operateure im OP-Saal in die Wolle bekamen und schließlich handgreiflich…
Bundesrichter stärken Rechte von Patienten
Handakte WebLAWg / Wenn Klinikärzte einen Patienten nicht über das HIV-Infektionsrisiko bei einer Bluttransfusion aufklären, haftet die Klinik im Falle einer Ansteckung auch für Ansprüche seines Ehepartners. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe jetzt e…
1 BvR 616/04 vom 09.03.2005
BVerfG / Die Verfassungsbeschwerde wendet sich gegen Entscheidungen der Sozialgerichte, die die Klage der Beschwerdeführerin auf Gewährung von Hinterbliebenenleistungen nach ihrem Ehemann abgewiesen haben, welcher der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas…
Arzthaftungsrecht: Klinik muss Privatanschrift i.d.R. nicht preisgeben
Recht und Alltag / Ein Patient, der nach einem Krankenhausaufenthalt einen Kunstfehler vermutet, kann von der Klinik nicht die Privatanschrift der behandelnden Ärzte verlangen. Das gilt zumindest so lange, wie die Ärzte im Krankenhaus tätig sind, so das Oberlandesge…
Und wenn er es nicht tut?
Aktenvermerk / Wiener Ärzte mussten einen 19-Jährigen verbluten lassen: der Mann hatte Eiter in der Lunge und musste operiert werden. An und für sich eine Routineoperation, so hieß es, bei der jedoch ein hoher Blutverlust nicht auszuschließ…
BGH: Arztrechnungen für Privatpatienten künftig teuerer ?
JuracityBlog / Anders als Kassenpatienten erfahren Privatpatienten regelmäßig, was die Ärzte so berechnen. Denn Privatpatienten zahlen selbst. Zumeist wird die Ausgabe dann durch eine private Krankenkasse ersetzt; bei Beamten hilft auch die Beihilfes…
