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Briefe gegen das Vergessen

am 30.01.2005 von http://menschenrechte.blogg.de/

amnesty international ruft im Februar 2005 zu drei Appelfällen auf:
MEXIKO
Valentina Rosendo Cantú und Inés Fernández Ortega, die der indigenen Gruppe der Tlapaneca angehören, sind vermutlich im Februar bzw. im März 2002 im mexikanischen Bundesstaat Guerrero von Soldaten vergewaltigt worden. Vier weitere indigene Frauen haben in den vergangenen zehn Jahren in Guerrero ebenfalls Strafanzeige gegen Angehörige der Streitkräfte wegen Vergewaltigung erstattet. In keinem dieser Fälle sind die Beschuldigten vor Gericht gestellt worden. An Stelle von umfassenden und unparteiischen Untersuchungen haben die Ermittler des Militärs vielmehr versucht, die mutmaßlichen Täter zu entlasten und die Opfer zu diskreditieren.

KENIA
Die 17-jährige Margaret Muthoni Murage war im sechsten Monat schwanger, als sie am 4. Mai 2004 in der kenianischen Hauptstadt Nairobi festgenommen wurde. Sie wurde beschuldigt, Goldschmuck von ihrem Arbeitgeber gestohlen zu haben. Polizeibeamte brachten sie zu einem Verhör auf die nächste Wache.
Als Vertreter von amnesty international sie zwei Wochen später in ihrer Zelle besuchten, berichtete sie von Misshandlungen durch einen Vernehmungsbeamte: „Zuerst gab er mir einen Tritt und schleuderte mich dann gegen die Wand. Kurze Zeit später erlitt sie eine Fehlgeburt. Margaret Murage wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, doch für ihr Kind kam jede Hilfe zu spät. Margaret Muthoni Murage mit ihrer Tochter © privat
Das Mädchen kam zunächst wieder zurück auf die Polizeiwache, wurde aber kurz darauf freigelassen. Als die junge Frau am 10. Mai 2004 die Misshandlungen zur Anzeige bringen wollte, weigerten sich die Beamten, ihre Aussagen zu Protokoll zu nehmen und stellten sie bis zum nächsten Tag erneut …

September 2004: Briefe gegen das Vergessen

Menschenrechte / Amnesty International stellt im September 2004 wieder drei Appellfälle vor: Im ersten Fall handelt es sich um die Zustände in einem Heim für behinderte Kinder in Bulgarien. Der Appellfall aus Turkmenistan erinnert an die beiden verurteilten Krie…

Oktober 2004: Briefe gegen das Vergessen

Menschenrechte / Amnesty International stellt im Oktober 2004 wieder drei Appellfälle vor: Im ersten Fall handelt es sich um Mustasidin Maming und Wae-Esor Masaeng aus Thailand, die am 11. Februar 2004 am Marktplatz von Rangae in der Provinz Narathiwat entführt wu…

November 2004: Briefe gegen das Vergessen

Menschenrechte / Amnesty International stellt im November 2004 zwei Appellfälle vor: Der erste Fall betrifft Dr. Sa’id bin Al Zua’ir, der Anfang August 2004 im Gefängnis von Riad in den Hungerstreik getreten ist. Berichten zufolge nimmt er lediglich Wasser zu …

Dezember 2004: Briefe gegen das Vergessen

Menschenrechte / ALBANIEN: Remzi Hoxha Remzi Hoxha wurde im Oktober 1995 von Männern in Zivilkleidung an seinem Arbeitsplatz in Tirana abgeführt und Berichten zufolge in einem Fahrzeug der albanischen Geheimpolizei ShIK fortgebracht. Auch neun Jahre nach seinem ?V…

Briefe gegen das Vergessen: März 2005

Menschenrechte / Saudi Arabien: 13 Nigerianer In Saudi-Arabien sind 13 nigerianische Staatsbürger in Gefahr, zum Tode verurteilt und hingerichtet zu werden. Sie gehören zu mehreren hundert Personen, die am 29. September 2002 in Jiddah festgenommen wurden, nachdem e…

USA: Gewaltloser politischer Gefangener

Menschenrechte / Amnesty International berichtet über die die Verurteilung von Abdullah William Webster. Am 3. Juni 2004 wurde der Unteroffizier von einem US-Militärgericht zu 14 Monaten Haft verurteilt, weil er sich aufgrund seiner religiösen Überzeugung geweige…

Mexiko: Folter und Mißhandlung

Menschenrechte / Der Rechtsanwalt Heriberto Gómez Coello und die Rechtsanwältin María del Carmen Grajales Castillejos wurden am 11. August 2004 in der Gemeinde Cintalapa im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas von der Polizei festgenommen. Sie sind die Verteidige…

Bangladesch: Drohende Folter und Mißhandlung

Menschenrechte / Amnesty International berichtet über die Verhaftung von Rafique al Islam. Rafique al Islam, ein Menschenrechtsverteidiger, der sich für das Verbot von Landminen einsetzt, wurde am 21. August 2004 in Cox’s Bazaar im Süden Bangladeschs festgenommen…

Nepal: Sorge um die Sicherheit des Bauern Jahid Ali Sai

Menschenrechte / Amnesty International berichtet über das Verschwinden von Jahid Ali Sai. Jahid Ali Sai, ein nepalesischer Bauer, ist Zeugenaussagen zufolge am 21. August 2004 von uniformierten Soldaten im Bezirk Banke im Mittelwesten Nepals festgenommen worden. Ob…

Aktuelle Eilaktionen von amnesty international

Menschenrechte / Amnesty International hat wieder zu mehreren Eilaktionen aufgerufen. Es geht dabei um einen in Syrien verhafteten und gefolterten Australier, einen 17-jährigen Schüler und seinen Lehrer in Nepal, die gefoltert wurden und ohne Kontakt zu ihren Angeh…

Usbeskistan: Nilufar Chaidarowa

Menschenrechte / amnesty international ruft in Juli 2005 zu folgendem Appellfall auf: Die 26jährige Straßenverkäuferin Nilufar Chaidarowa wurde im Oktober letzten Jahres wegen des »versuchten Sturzes der verfassungsmäßigen Ordnung« und der »Mitgliedschaft i…

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