Reederei: Gekaperter deutscher Frachter frei - Crew unversehrt
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Berlin (Reuters) - Zwei Besatzungsmitglieder eines deutschen Frachters sind somalischen Piraten entkommen.
Die beiden Seeleute seien von einem dänischen Kriegsschiff aus einem Rettungsboot 300 Seemeilen vor der somalischen Küste geborgen worden, teilte die Reederei Beluga aus Bremen mit. Den beiden Männern gehe es den Umständen entsprechend gut. Weitere Einzelheiten nannte das Unternehmen nicht.
Das Schicksal der übrigen zehn Besatzungsmitglieder des gekaperten Frachters "Beluga Nomination" war am Samstag noch unklar. Das Magazin "Spiegel" berichtete von einem dramatischen Verlauf des Piratenangriffs vor einer Woche, bei dem neben zwei Seeräubern auch zwei Männer der Besatzung getötet worden sein sollen. Eine Sprecherin der Reederei lehnte eine Stellungnahme dazu ab.
Die Beluga-Mannschaft bestand den Angaben der Reederei zufolge aus einem polnischen Kapitän, zwei Ukrainern, zwei Russen und sieben Philippinern. Der Frachter war am vergangenen Samstag auf dem Weg von Malta im Indischen Ozean unweit der Seychellen angegriffen worden. Das Seegebiet liege fernab der international definierten Horchrisikozone am Horn von Afrika, teilte die Reederei mit. Vor der somalischen Küste patrouillieren internationale Einsatzkräfte, um die Piraterie einzudämmen. Im Oktober haben britische Marineeinheiten einen anderen Frachter der Bremer Reederei aus der Hand von Piraten befreit und alle 16 Besatzungsmitglieder gerettet.
Erschienen 29. Januar 2011 bei http://www.reuters.com.
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