Brauerei-Prokurist veruntreut Leergut
am 16.04.2008 von http://www.woetzel-online.info/Einen unschönen Abschied nach 34 Berufsjahren hatte ein Prokurist einer Würzburger Brauerei: Das Unternehmen kündigte ihm, nachdem er Leergut im Wert von 1.300 Euro hatte mitgehen lassen. Jetzt wurde der 55-Jährige deshalb vom Amtsgericht wegen Untreue zu 10.800 Euro Geldstrafe verurteilt. Es habe sich lediglich um ein Versehen gehandelt, als er mit elf Paletten Leergut auf dem LKW bei der Brauerei vom Hof fuhr, gab der Angeklagte vor Gericht zu Protokoll. Einen Lieferschein für die leeren Wasserkästen im Wert von 1.306 Euro fanden seine Mitarbeiter anschließend nicht. Aus diesem und offenbar auch aus einigen anderen Gründen wurde er entlassen. „Es gibt zahlreiche weitere Vorwürfe“, sagte der Strafrichter.Per Strafbefehl wurde der 55-Jährige wegen Untreue zu 90 Tagessätzen von 180 Euro Geldstrafe verurteilt. Dagegen hatte er Einspruch eingelegt. Die Gerichtsverhandlung wollten sich einige ehemalige Mitarbeiter nicht entgehen lassen. Besonders beliebt schient der Ex-Prokurist nicht gewesen zu sein: „Ich wollte mal sehen, wie sie als Mensch sind. Uns haben sie ja immer nur schikaniert“, rief ihm ein ältere Frau nach der Urteilsverkündung zu.„Ich habe nichts zu verbergen“, sagte der Angeklagte und versuchte, durch Schuldzuweisungen an Untergebene einen Freispruch zu erreichen. Die sollen versäumt haben, trotz seiner Anweisung einen Lieferschein zu erstellen und sein Kundenkonto mit dem Gegenwert des Leerguts zu belasten. Neben seiner Tätigkeit bei der Brauerei betrieb der Angeklagte einen Getränkehandel an seinem Wohnort im Landkreis. Das Brauerei-Leergut ließ sich der 55-Jährige bei einem Getränke-Vertrieb auf seinen Namen gutschreiben. Innerhalb von drei Jahren hat er dort rund …
Schläge mit der Leine kosten 2.400 Euro
schreibmaschine / Erst hat er alles abgestritten, dann den Richterspruch aber doch angenommen: Weil er seinen und einen fremden Schäferhund mit der Leine verprügelt hat, muss ein 50-jähriger Würzburger 2.400 Euro Geldstrafe bezahlen. Wer inne…
Auch ein Dienstgeheimnis ist ein Privatgeheimnis
schreibmaschine / Weil sie nach einer Ausschreibung einen unterlegenen Bieter über Details des Gewinner-Angebots informiert hat, musste sich eine ehemalige Sachbearbeiterin des Würzburger Entwässerungsbetriebes vor dem Amtsgericht verantworten. Das Urte…
Korruptionsprozess: Sechseinhalb Jahre Haft
schreibmaschine / Hohe Strafe für einen korrupten städtischen Angestellten: Wegen Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Untreue hat das Würzburger Landgericht am Donnerstag den ehemaligen Leiter des Tiefbau-Amtes der Stadt Bad Neustadt/Saale zu sechseinh…
Mit 3,3 Promille und ohne Führerschein am Steuer
schreibmaschine / „Muss ich jetzt ins Gefängnis?“, fragte eine 35-jährige Hartz-IV-Empfängerin aus Koblenz vor dem Amtsgericht. Muss sie nicht: Wegen einer Trunkenheitsfahrt im Juni 2006 mit stolzen 3,3 Promille und ohne gültige Fahrerl…
Exhibitionistischer Jugendpfleger zu Geldstrafe verurteilt
schreibmaschine / Ursprünglich wollte er einem öffentlichen Prozess aus dem Weg gehen. Inzwischen ist der ehemalige „Jugendbeauftragte“ der Gemeinde Partenstein aber doch persönlich vor dem Würzburger Amtsgericht erschienen. Die in eine…
Anwalt spart durch Berufung 800 Euro
schreibmaschine / 3.600 Euro Geldstrafe waren ihm zuviel, deshalb legte ein Würzburger Rechtsanwalt nach seiner Verurteilung durch das Amtsgericht Würzburg wegen Untreue und Gebührenüberhöhung Berufung ein. Am Schuldspruch änderte sich au…
