Branchenprimus kauft zu

Die Deutsche Bank hat sich im Bieterwettstreit durchsetzen können und übernimmt für 420 Millionen Euro die 98 Filialen der Norisbank. Neben den erwähnten Zweigstellen, die in 58 Städten angesiedelt sind, erweitert die Deutsche Bank ihren Kundenstamm somit um weitere 334.000 Kunden. Mitarbeiter und Infrastruktursysteme der Norisbank verbleiben bei ihrem bisherigen Eigentümer, der DZ Bank. Der deutsche Bankenprimus stärkt somit das Privatkundengeschäft, nachdem der Vorstandsvorsitzende, Herr Josef Ackermann, stetig die Bedeutung des Privatkundengeschäfts für die Deutsche Bank unterstrichen hat. Zur Verdeutlichung der Größe der Transaktion: Die Deutsche Bank konnte in 2005 13,4 Millionen Privatpersonen in Deutschland zu ihren Kunden zählen und unterhielt zum Stichtag des Geschäftsberichts 2005 weltweit 1.355 Filialen. Quellen: Financial Times Deutschland (ftd.de), Geschäftsbericht 2005 der Deutschen Bank Kommentar: Diese Transaktion ist zu begrüßen. Der Wirtschaftsstandort Deutschland benötigt gut aufgestellte Banken, nicht zuletzt zur Förderung der heimischen Wirtschaft. Nur international konkurrenzfähige Banken können dies auf Dauer leisten und die Deutsche Bank hat ihren Weg der Stärkung des Privatkundengeschäfts und damit der Sicherung und Ausweitung der eigenen Basis in diesem Kontext folgerichtig mit dem Kauf der Norisbank-Filialen weiterverfolgt.

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Themen: Deutsche Bank , Filialen

Erschienen 4. August 2006 auf http://www.feder-und-paragraph.de.

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