Börsen-Zeitung: Siemens rechnet ab
am 29.07.2008 von http://log.handakte.de/
Spätestens seit dem im April vorgelegten Prüfbericht der Kanzlei Debevois & Plimpton war die Sache klar: Der Aufsichtsrat der Siemens AG muss die für die Korruptionsaffäre verantwortlichen ehemaligen Vorstände auf Schadenersatz verklagen. Sonst wäre er nicht nur seinem Anspruch zum konsequenten Aufräumen im Hause Siemens untreu geworden, er hätte sich selbst Klagen von Aktionären ausgesetzt.
Angesichts der unzweifelhaften Verdienste etlicher der elf betroffenen Ex-Zentralvorstände um Siemens mögen die avisierten Klagen bei manchem gegen das Gefühl der Fairness verstoßen. Schließlich ist der Konzern von den jetzt am Pranger stehenden Managern über viele Jahre erfolgreich geführt worden. Auch die betriebswirtschaftliche Dimension des Schadens aus den Korruptionszahlungen …
Anleger verklagt Siemens
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Handakte WebLAWg / Wer hofft, dass der Siemens-Konzern nach dem Rücktritt von Aufsichtsratschef Heinrich von Pierer langsam zur Ruhe kommen wird, könnte enttäuscht werden. Siemens-Aufsichtsrat Dieter Scheitor rechnet jedenfalls mit weiteren Enthüllungen im Korrupt…
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Warum ausgerechnet Debevoise & Plimpton? - Er wird einiges ändern, der neue Siemens-Chef Peter Löscher. Aber jedenfalls in einem Punkt wird er an der Entscheidung seines Vorgängers festhalten: Bei der Bestellung der US-…
