Bodensee-Flugzeugabsturz: Anklage gegen 8 Mitarbeiter der Flugsicherung

Am 1. Juli 2004 stießen eine russische Passagiermaschine mit 69 Passagieren an Bord und eine DHL-Frachtmaschine über dem Bodensee zusammen. Alle 71 an Bord befindlichen Menschen starben, darunter 45 Kinder. Nach vierjährigen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft im schweizerischen Winterthur jetzt Anklage gegen 8 Mitarbeiter der Schweizer Flugsicherung skyguide, die für die Überwachung des Luftraumes zuständig war, wegen fahrlässiger Tötung und Störung des öffentlichen Verkehrs erhoben. Der zuständige Statatsanwalt beantragte Freiheitsstrafen zwischen 6 Monaten und 15 Monaten, teilt bild-online heute mit. Den skyguide-Mitarbeitern werden im Wesentlichen organisatorische Mängel vorgeworfen. So arbeitete am Unglücksabend im skyguide-Kontrollzentrum Zürich nur ein Lotse am Radar. Warnprogramme und das Telefon waren wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb. Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück. Autor: RA Rainer Pohlen Kanzlei POHLEN + MEISTER

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Themen: Bodensee , Flugzeugabsturz , Skyguide , Flugzeugabsturz Bodensee

Erschienen 7. August 2006 auf http://www.strafblog.de.

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