BMF: Staatsquote auf historischem Niedrigstand Früchte der konsequenten Finanzpolitik und effizienter Staatsausgaben
am 22.06.2007 von http://www.steuerrechtblog.de
Der von Bundesfinanzminister Steinbrück strikt eingehaltene und im Koalitionsvertrag verankerte Konsolidierungskurs ließ die Staatsquote in Deutschland innerhalb von drei Jahren um rund drei Prozentpunkte sinken. Die Ausgaben von Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen summierten sich 2006 auf 45,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und sind damit der beste Wert seit der Wiedervereinigung. Nach Einschätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IWF) wird die Staatsquote im Jahre 2008 bei 42,9% liegen und erreicht damit das niedrigste Niveau seit mehr als 30 Jahren.
Allgemein gilt die Staatsquote als Kennziffer für die staatliche Tätigkeit in einer Volkswirtschaft. Die Staatsquote sinkt, wenn die Ausgaben der öffentlichen Hand langsamer wachsen als das BIP. So zeichnet eine niedrige Staatsquote einen im Wettbewerb der Nationen erfolgreichen, effizienten Staat aus.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts zeigte die Tendenz der Staatsquoten in Europa, bedingt durch zunehmende Ausgaben für soziale Leistungen, klar nach oben. Die positive Entwicklung, die sich jetzt in der Bundesrepublik Deutschland abzeichnet, ist nicht allein dem kräftigen Wirtschaftswachstum, sondern auch …
Merkel fordert CDU-Grundsatzentscheidung über Staatsquote
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BDI will Staatsanteil an Wirtschaftsleistung senken
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BMF: Eckdaten des vorläufigen Haushaltsabschluss 2006
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Deutscher Staat schreibt im ersten Halbjahr schwarze Zahlen
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Deutschlands Steuerlast so niedrig wie 1972
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