Blattlwald

Quer durch den „Blattlwald“.

Mark Zuckerberg stellt Änderungen beim Freundschaftsnetzwerk vor, mit denen Facebook zum eigenen Internet werde. Die Resonanz der Neuerungen der vergangenen Tage innerhalb des Netzwerks mit eher unübersichtlichen Timeline und anderem ist beim Blick in die dazu geposteten Kommentare allerdings eher „verhalten bis unpraktisch aufgenommen“ worden. (Wo ist der Reset-Like-Button?)

Hilfe verspricht das Tutorial: Neues Facebook Profil (Timeline) jetzt nutzen!

Zum Thema und der Frage des Datenschutzes auch ein Beitrag in der ZEIT online hier.und im Spiegel online

Während MZ mit FB mit dem Netzwerk die Lebensläufe und digitalen Biographien seiner Nutzer virtuell fixieren will, streitet Wikileaks-Chef Julian Assange mit seinem kleinen schottischem Verlag Canongate darum, in welcher Weise und mit welchem nicht autorisiertem Teil seine Autobiographie in die Welt kam, dort bleibt oder auch nicht. Auch für Verlag Kiepenheuer & Witsch ergeben sich damit Fragen für die in Deutschland vorgesehene Veröffentlichung.

Ikea räumt Erpressung ein – nach der Bombe in der Küchenabteilung ist eine Erklärung wohl auch kaum noch möglich, welche „Sicherheitsmassnahmen“ nötig wurden, Ermittlungsmassnahmen und deren Interesse an wenig Publikation dazu hin oder her. Es stellt sich die interessante Frage, wie der (potentielle) Kunde es empfindet, dass und wann öffentlich Erpressungsversuche vor angedrohten oder weiter drohenden und angedrohten Anschlägen auf Märkte öffentlich eingeräumt werden? Das Wort Verbraucherschutz bekommt da einen ganz eigenen seltsamen Beigeschmack.

Über die ersten Wirkungen des Portals lebensmittelklarheit.de für den Verbraucher berichtet der Focus online.

Zum Inzest-Prozess in Memmingen „Nur eine wehrte sich – seither verfolgt sie der Hass“ glaubt Stefan Mayr: „Durch das Geständnis und das Urteil bekommt Tochter K. nicht nur vor dem Gesetz Recht, sondern auch vor ihrer Familie.“ Das darf bezweifelt werden bei einer Familie, in der diese Tochter selbst „noch nach Vorliegen der Gutachten sie von ihrer Mutter und ihren Geschwistern mit Hass überschüttet. Sie wurde als Lügnerin bezeichnet und von der Familie verstoßen“ wurde, wie der Autor des Berichts selbst schreibt. Bei Focus online ein weiterer Beitrag hier, in dem das Urteil als „Befreiungsschlag“ zitiert wird, weil die Tochter nun nicht mehr als Lügnerin dastehe. Ob das – ausser in der Öffentlichkeit – auch für die Tochter in den Augen ihrer Familie gilt und deren Verhalten ändert, sind zweierlei Dinge.

46 – ist die eindrucksvoll nachhallende Zahl des Beitrages „Befristete Arbeitsverträge Kurze Bindungen werden immer häufiger.“ Fast jeder zweite, neu eingestellte Arbeitnehmer (46 Prozent) hat im Jahr 2010 zunächst nur einen befristeten Arbeitsve…

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Erschienen 23. September 2011 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.

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