Billige Mietkassetten
am 13.02.2007 von http://www.lawblog.de
Der bayerische Gesetzentwurf zum Verbot von Killerspielen soll weitreichende Einschränkungen mit sich bringen. Auf eine eher merkwürdige weist Spiegel online hin: Der Verleih von Pornofilmen wäre in Videotheken künftig untersagt - auch an Erwachsene.
Die bayerische Staatsregierung soll in der Antragsbegründung so argumentieren:
“Es ist durchaus gängige Praxis, dass sich erwachsene beziehungsweise heranwachsende Personen mit billigen Mietkassetten beziehungsweise DVDs versorgen und diese an ihre noch nicht volljährigen Freunde weitergeben oder ihnen vorführen”. Dies habe dazu geführt, “dass heute schon viele Kinder und Jugendliche mit Porno-, Horror- und Gewaltdarstellungen konfrontiert werden”. Ein höherer Kaufpreis sei “zumindest eine gewisse Hürde für den Erwerb jugendgefährdender und indizierter Medien”.
Mit der gleichen Folgerichtigkeit muss man auch Mietwagen verbieten. Ich kann da von einem erschütternden Fall aus meiner Praxis berichten. Ein 20-Jähriger hat sich einen Wagen gemietet - und seinen 17-jährigen Cousin fahren lassen. Hammerunfall. Da würde ich als Minister gleich ganz hektisch werden und dem Jugendschutz knallhart den …
Billiger klauen
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Billige Beamte
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von der Leyen will Killerspiele für Kinder und Jugendliche verbieten
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Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
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» Gesetz mit Nebenwirkung: Das Ende des Pornofilm-Verleihs - Netzwelt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Dem Bundesrat liegt ein Gesetzentwurf Bayerns vor, mit dem der Jugendschutz im Bezug auf "Killerspiele" verbessert werden soll. Doch der Antrag hat bisher nicht bemerkte Nebenwirkungen: Er käme einem Pornoverbot in Videothe…
