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BGH zum Schwarzhandel mit Bundesligakarten

am 12.09.2008 von http://www.lampmann-behn.de/blog/index.html

Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil v. 11.09.2008, Az. I ZR 74/06, siehe Pressemitteilung) hatte gestern darüber zu entscheiden, ob der Hamburger Sportverein (HSV) verhindern kann, dass von ihm nicht autorisierte Händler Eintrittskarten für Heimspiele des HSV anbieten.
Der HSV vertreibt die Eintrittskarten in autorisierten Verkaufsstellen, nach telefonischer Bestellung und über das Internet. Nach Nummer 2 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für den Kartenverkauf sagt der Erwerber verbindlich zu, die Eintrittskarte(n) ausschließlich für private Zwecke zu nutzen. Die Beklagten bieten gewerblich im Internet Karten für Fußballspiele – auch für Heimspiele des HSV – an, wobei die Preise regelmäßig erheblich über dem offiziellen Verkaufspreis liegen. Sie erwerben die Karten entweder direkt vom HSV, ohne sich als kommerzielle Anbieter zu erkennen zu geben, oder von Privatpersonen. Der HSV hat den Kartenhandel der Beklagten als wettbewerbswidrig beanstandet. Das Landgericht Hamburg hat der Unterlassungsklage des HSV stattgegeben. Das Oberlandesgericht Hamburg hat dieses Urteil bestätigt.
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der HSV den Beklagten den Handel mit den Eintrittskarten nur teilweise untersagen lassen kann. Er muss es nicht hinnehmen, dass die Beklagten von seiner Vertriebsorganisation Karten zum Zwecke des Weiterverkaufs beziehen. Er kann den Beklagten aber nicht den Handel mit Eintrittskarten verbieten, die sie von Privatpersonen erworben haben.
Das OLG Hamburg (Hanseatische Oberlandesgericht, Urteil v. 05.04.2006, Az. 5 U 89/05) hatte dies noch mit der Begründung anders gesehen, dass die von der höchstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Grundsätze zu der (fehlenden) Schutzwürdigkeit selektiver Vertriebssysteme nicht auf solche Fälle übertragbar seien, in denen Produkte, die bereits …

BGH zum Schwarzhandel mit Bundesligaeintrittskarten

Dr. Bücker Newsfeed / Pressemitteilung zum BGH-Urteil vom 11.09.2008 - I ZR 74/06:1. Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte gestern darüber zu entscheiden, ob der Hamburger Sportverein (HSV) verhindern kann, dass von ih…

HSV und der Schwarzhandel mit Bundesligaeintrittskarten

Recht Medial / Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte gestern darüber zu entscheiden, ob der HSV verhindern kann, dass von ihm nicht autorisierte Händler Eintrittskarten für Heimspiele des HSV anbieten. Der HSV…

BGH: Schwarzhandel mit Bundesligakarten

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BGH: “Schwarzhandel” mit Bundesligakarten

SPORTRECHT / Der u.a. für das Wettbewerbsrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hatte gestern darüber zu entscheiden, ob der Hamburger Sportverein (HSV) verhindern kann, dass von ihm nicht autorisierte Händler Eintrittskarten für Heimspiele d…

“Schwarzhandel” mit Bundesligakarten

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BGH: Bestimmter Einkauf, nicht aber der Verkauf von Bundesligakarten kann untersagt werden

Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte / Der Bundesgerichtshof hat - mitgeteilt per Pressemitteilung (Mitteilung der Pressestelle Nr. 170/2008 vom 12.09.2008) - entschieden, dass dem Hamburger Sportverein (HSV) ein Recht auf Unterlassung zusteht, soweit von ihm nicht autorisierte Händler u…

BGH verbietet Handel mit Bundesligakarten

Telemedicus / Der Hamburger SV hat in letzter Instanz vor dem BGH gegen das Ticketportal bundesligakarten.de einen Teilerfolg erzielt. Das Gericht untersagte bundesligakarten.de am Donnerstag (Az. I ZR 74/06) den Verkauf von HSV-Karten, die zuvor vom Bundesli…

BGH: Online-Tickethandel kann eingeschränkt werden (HSV gegen bundesligakarten.de)

§§ Jur-Blog.de §§ / BGH, Urteil vom 11. September 2008 - I ZR 74/06 - WM, EM und Bundesligatickets wurden und werden zum Teil online mit erheblichen Gewinnen weiter verkauft. Kein Wunder, dass der Bundesligaverein HSV den Weiterverkauf untersagen wollte. Dies hatte er z…

BGH: Weiterverkauf von Fußballkarten durch gewerblichen Kartenhändler

Kanzlei Dr. Bahr: Recht der Neuen Medien / Der BGH (Urt. v. 11.09.2008 - Az.: I ZR 74/06) hat entschieden, dass der gewerbliche Weiterverkauf von Fussballkarten nur in engen Grenzen erlaubt ist.Kläger war der Hamburger Sportverein (HSV), der nur über autorisierte Händler seine Tickets an P…

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