BGH, Testfundstelle: Unterwerfungserklärung, Vertragsstrafe, Hamburger Brauch

BGH, Urteil vom 17. September 2009 - Testfundstelle

Amtliche Leitsätze (BGB § 147 Abs. 2, §§ 315 Abs. 1, 339; ZPO § 890):

a) Bei einer auf Abschluss eines Unterlassungsvertrags gerichteten Unterwerfungserklärung ist in der Regel davon auszugehen, dass der Schuldner sein Angebot unbefristet abgegeben hat mit der Folge, dass es vom Gläubiger jederzeit angenommen werden kann.

b) Erwirkt der Gläubiger vor Zugang und Annahme der vom Schuldner zur Vermeidung eines Rechtsstreits abgegebenen strafbewehrten Unterlassungserklärung eine einstweilige Verfügung und stellt sie zu, fehlt deshalb nicht die Geschäftsgrundlage des Unterlassungsvertrag…

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Themen: Bgb , Hamburger Brauch , Vertragsstrafe Hamburger Brauch

Erschienen 8. April 2010 auf http://www.ipweblog.de.

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