BGH: Irreführende Werbung im Internet

IWW: (BGH, Urteil vom 16.12.2004, I ZR 222/02:) "Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Werbung im Internet irreführende Angaben enthält, ist wie auch sonst auf das Verständnis eines durchschnittlich informierten und verständigen Verbrauchers abzustellen, der der Werbung die der Situation angemessene Aufmerksamkeit entgegenbringt. Die besonderen Umstände der Werbung im Internet wie insbesondere der Umstand, daß der interessierte Internet-Nutzer die benötigten Informationen selbst nachfragen muß, sind bei der Bestimmung des Grades der Aufmerksamkeit zu berücksichtigen. Ob mehrere Angaben auf verschiedenen Seiten eines Internet-Auftritts eines werbenden Unternehmens von den angesprochenen Verkehrskreisen als für den maßgeblichen Gesamteindruck der Werbung zusammengehörig aufgefaßt werden, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles."

Bitte beachten Sie: Dieser Artikel ist nicht mehr im Original verfügbar.

  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches

Themen: Irreführende Werbung , Irreführung IM Internet

Erschienen 2. März 2005 auf http://www.agit-sh.de/dur/.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren
Auch zu Irreführung IM Internet:

KG Berlin: Wettbewerbswidrigkeit vergleichender Werbung im Rahmen einer eBay-Auktion

domainundrecht.de | 7. September 2005 — JurPC: Kammergericht Beschluss vom 04.03.2005 (Az.: 5 W 32/05) "Es ist wettbewerbswidrig, Werbung im Zusammenhang mit …

LG Offenburg: "Frisch aus der Region" - Bei einer Werbung mit dem Slogan "Frisch aus der Region" ist hinsichtlich einer wettbewerb…

MEDIEN INTERNET und RECHT | 31. Mai 2008 — 1. Bei der Beurteilung der Frage, ob eine Werbung irreführend ist, sind alle ihre Bestandteile zu berücksichtigen, insbesondere au…

Ankaufsgesuchen als Werbung

Handakte WebLAWg | 25. September 2006 — Ein Ankaufsgesuchen stellt eine Werbung i.S.d. § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG dar, auch wenn es hierbei nicht um die Absatzförderung ge…

Verbaucherzentrale NRW: Irreführende Werbung für angebliche Mobilfunk-Internet-Flatrates - Drosselung ist Irreführung der Verbrauc…

Beckmann und Norda Rechtsanwälte Bielefeld | 18. August 2011 — Die Verbraucherzentrale hat laut einer Pressemitteilung gegen diverse Mobilfunkanbieter einstweilige Verfügungen wegen irreführend…

“Der L. Online-Branchenführer”

Handakte WebLAWg | 18. September 2006 — Für die Beurteilung der Frage, wie die Verwendung eines bestimmten Artikels und eines geographischen Hinweises vom Verkehr vers…

Hanseatisches OLG: Flatrate-Begriff - Ausgehend von dem allgemeinen Wortsinn wird die Bezeichnung "Flatrate" bzw. "FlatratePlus" v…

MEDIEN INTERNET und RECHT | 21. Januar 2008 — 1. Maßgebend für die Beurteilung einer Werbeaussage nach § 5 UWG ist das Verständnis des angesprochenen Verkehrs. Bei Dienstleistu…

Hanseatisches OLG: "0,00 EURO Offensive!" - Zur Irreführung durch eine (animierte) Internet-Bannerwerbung für DSL-Komplettangebote…

MEDIEN INTERNET und RECHT | 14. Mai 2007 — 1. Ob eine Werbung irreführende Angaben enthält, bestimmt sich maßgeblich danach, wie der angesprochene Verkehr die beanstandete W…

OLG Köln: Wo High-End draufsteht, ist (nicht immer) High-End drin! - Werden dedizierte Webserver in einer Werbung als "High End – …

MEDIEN INTERNET und RECHT | 16. April 2007 — 1. Werden dedizierte Webserver in einer Werbung als "High End – Server" bezeichnet, geht der angesprochene Verbraucher bei Fehlen …

Penimaster: PeniMaster

Handakte WebLAWg | 28. Oktober 2005 — Im Rahmen vergleichender Werbung stellt diese eine Rechtverletzung dar, wenn besondere, über die bloße Nennung der fremden Mark…

Werbung in Fachkreisen - Nachprüfbarkeit der in einem Werbevergleich wiedergegebenen Eigenschaften

SCHINDLER BOLTZE Rechtsanwälte | 10. September 2007 — Mit Urteil vom 07.12.2006, Az. I ZR 166/03 hat der BGH nochmals darauf hingewiesen, dass sich die Beurteilung, ob eine Werbung…