BGH-Entscheidung zur Bankenhaftung

Schadensersatzansprüche von Anlegern wegen angeblich fehlerhafter Beratung bei Wertpapierkäufen verjähren in drei Jahren nach dem Kauf der Papiere, nicht erst in drei Jahren nach dem Eintritt von Kursverlusten. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil vom 8. März zu § 37 a WpHG entschieden (Az.: XI ZR 170/04).

Die oberste Instanz im Zivilrecht bestätigte damit die Rechtsauffassung von Nörr-Anwalt Hans Christian Kirchner. Er hatte in diesem Verfahren die Landesbank Berlin in den ersten beiden Instanzen, Landgericht und Kammergericht Berlin, vertreten. Eine Sekundärhaftung der Banken wegen mangelnder Aufklärung ihrer Kunden über die Verjährung schloss der BGH ebenfalls aus. „Die Entscheidung bringt Rechtssicherheit für den Finanzplatz Deutschland“, sagte Kirchner. „Die juristische Aufarbeitung von Kursverlusten aus der Zeit bis Februar 2002 ist damit abgeschlossen.”

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Themen: Bgh , Bundesgerichtshof , Kammergericht Berlin

Erschienen 9. März 2005 auf http://www.jurablogs.com/blog.

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