BGH: E-Mail-Werbung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Empfängers zulässig

BGH, Urteil vom 10.12.2009, Az. I ZR 201/07 § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG (a.F.)

Der BGH hat entschieden, dass auch im B2B-Bereich zwischen gewerblich Handelnden die Zusendung unerwünschter E-Mail-Werbung gegen das UWG verstößt. Im streitigen Fall hatte ein Kfz-Händler einem anderen ohne dessen Bitte oder Zustimmung sein aktuelles Angebot übersandt. Das Gericht wies jedoch darauf hin, dass für die Versendung von E-Mail-Werbung ein nur mutmaßliches Einverständnis des Empfängers nicht ausreiche. Dieses müsse ausdrücklich oder konkludent, jedenfalls aber eindeutig erfolgen. Die Angabe einer E-Mail-Adresse auf einer Internetseite, die sich an Kunden richte und auf die Veräußerung von Waren…

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Themen: E-mail , Spam , Bgh , Bundesgerichtshof , Uwg , Einwilligung , Urteile & Beschlüsse , Zustimmung , Werbung , Absender
Rechtsgebiet: Wettbewerbsrecht

Erschienen 14. Januar 2010 auf http://damm-legal.de.

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