Bewährungsstrafen im ersten SIEMENS-Prozess

Im ersten Strafprozess im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal bei SIEMENS sind heute morgen zwei Manager des Konzerns zur Bewährungsstrafen von 2 Jahren sowie von 9 Monaten verurteilt worden. Wie bild.de im Newsticker berichtet, verhängte das Landgericht Darmstadt gegen den ehemaligen Bereichsvorstand Andreas K. wegen Bestechung von Managern des italienischen Stromkonzerns ENEL und wegen Untreue zum Nachteil von SIEMENS die höchstmögliche noch aussetzungsfähige Strafe von 2 Jahren. Die Staatsanwaltschaft hatte 3 1/2 Jahre für ihn gefordert. Auch bei dem zweiten Angeklagten, dem früheren SIEMENS-Berater Horst V., blieb die Strafkammer unter dem Antrag des Angklagevertreters . V. erhielt wegen Beihilfe zur Bestechung eine Strafe von neun Monaten. Die Staatswaltschaft hatte für ihn ein Jahr und 6 Monate beantragt.

Bei SIEMENS wurde im Urteil ein Gewinn in Höhe von 38 Millionen Euro aus dem Geschäft mit ENEL abgeschöpft.

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Themen: Landgericht Darmstadt , Siemens , Berater
Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 14. Mai 2007 auf http://www.strafblog.de.

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