Bewährungsstrafe für Ex-Staatsanwalt nach Kreditkartenbetrug im Puff

Weil er in einem Bordell im niedersächischen Celle Liebesdienste mit einer gestohlenen Kreditkarte beglichen hatte, ist ein französischer Ex-Staatsanwalt zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Außerdem verhängte das Straßburger Landgericht gegen den 49-Jährigen am Freitag ein fünfjähriges Berufsverbot. Das Gericht zeigte sich damit milder als der Staatsanwalt, der 18 Monate Haft auf Bewährung gefordert hatte.

Der Franzose hatte im Mai 2004 in dem Heidestädtchen an einer Richtertagung teilgenommen, bei der es um „grundlegende ethische Prinzipien für den Staatsanwalt“ ging. Bei einem Abendessen klaute er nach Überzeugung des Gerichts die Kreditkarte einer anderen Teilnehmerin, einer Beamtin des in Straßburg ansässigen Europarats. …

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Themen: Bordell , Landgericht , Puff , Bewährungsstrafe
Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 12. Mai 2006 auf http://www.elbelaw.de/blawg.

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