beschwerdemanagement

bisher zwei mal habe ich in meiner zeit als kleinstbuden-mechanikerin einen brief geöffnet, in dem die jeweilige rechtsanwaltskammer um stellungnahme zu einer beschwerde eines kollegen gegen cheffe auffordert. das erste mal war eine beschwerde einer rechtsanwältin, die behauptete, wir hätten bei einer zustellung von anwalt zu anwalt das empfangsbekenntnis "trotz wiederholter aufforderung nicht zurückgesendet". was an sich richtig ist, da wir ihr drei mal hintereinander auf ihre aufforderung gefaxt hatten, dass wir sowohl schriftsatz als auch eb nicht erhalten haben. der sachbearbeiter der kammer machte sich die sache recht einfach: er bat die beschwerdeführerin, die zustellung nochmals bei ihr im büro zu prüfen. kurz darauf nahm sie die zustellung nochmals - diesmal erfolgreich - vor und nahm die beschwerde zurück. die zweite beschwerde war dagegen gerichtet, dass sich cheffe in einer bestimmten mündlichen verhandlung zu einer bemerkung in richtung der gegenseite bewogen fühlte, die der sich beschwerende als persönliche beleidigung aufnahm. cheffe habe etwas gesagt wie: 'da hat die beklagtenseite geschlampt. die anlagen waren nämlich nicht hinter dem schriftsatz.' interessant wurde die sache dadurch, dass de…

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Erschienen 9. Juli 2008 auf http://kbmech.twoday.net/.

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