Ûberraschend deutliche Worte

Das Bundessozialgericht merkt zur Parteienstellung im Sozialgerichtsverfahren an:

… das sozialgerichtliche Verfahren ist durch ein hohes Maß an Ungleichheit zwischen den Bet. zu Gunsten der Verwaltung geprägt, weil meistens ein „normaler” Mensch gegen eine Sozialverwaltung klagt, die eine von ihm begehrte Feststellung oder Sozialleistung abgelehnt hat. Diesem „normalen” Menschen, der oftmals durch Armut, Alter, Arbeitslosigkeit oder körperliche Gebrechen eingeschränkt ist, steht eine spezialisierte Fachverwaltung mit nahezu unbegrenzten finanziellen Ressourcen, besonders ausgebildeten Sachbearbeitern, entsprechend geschulten Juristen und oftmals Ärzten sowie weiteren Fachwissenschaftlern gegenüber (vgl. Wulffen/Becker, SGb 2004, SGB Jahr 2004 Seite 507). Im Bereich der Unfallversicherungsträger ist darüber hinaus hervorzuheben, dass diese mittels ihrer Zusammenschlüsse über eigene Kliniken und große spezialisierte natur…

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Themen: Sgb II , Bsg , Sgg

Erschienen 6. April 2010 auf http://www.rechtsanwaltskanzlei-wolf.de.

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