Überqualifizierter Bewerber – unterqualifizierter Personaler

Ein 51jähriger Jurist bewirbt sich nach längerer Tätigkeit in diversen namhaften Versicherungs- und anderen Unternehmen im Ausland im Zuge seiner familienbedingt veränderten persönlichen Situation (Heirat, Kind, möchte nicht mehr monatelang im Ausland beruflich tätig sein) bei einem deutschen Haftpflichtversicherungsunternehmen. Im Bewerbungsgespräch wird ihm nach zunächst scheinbar recht positivem Verlauf erklärt, er sei für die Stelle ja aber leider doch juristisch, sowie auch mit seinen weiteren versicherungsrechtlichen Erfahrungen und Sprachen überqualifiziert. Er verweist lächelnd darauf, mit diesem Vorteil für die Seite des von ihm gewünschten neuen Arbeitgebers könne er selbst gut leben – das Unternehmen doch sicher auch? Das Gespräch endet humorvoll entspannt für beide Seiten. 1 Woche später erhält er einen Anruf des Gesprächspartners, in dem ihm erklärt wird, leider leider sehe man ihn für den Job doch als weit überqualifiziert an. Man bedaure. Allerdings ….da sei noch die Stelle eines Sachbearbeiters der Schadensregulierung zu besetzen…… ob er die nicht…..?

Nein, danke. Sei seine Antwort gewesen. Er habe gerade eine viel bessere Idee: Er …

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Themen: Arbeit , Arbeitsplatz , Jurist , Jobs , Job , Arbeitssuche , Personalauswahl , Soft Skills , Bewerbungsgespräch , Jobsuche , Management , Qualifikation , Bewerber , Ironymus Sein , Stellenbewerbung , Führungskompetenz , Arbeitsplatzsuche , Initiativbewerbung , Personalentscheidung , Personalkompetenz

Erschienen 11. November 2011 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.

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