„Berliner Polizei vertuschte den gezielten Schuss“

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titelt die SZ in diesem Beitrag von gestern zu einem „Schlüsselmomente der deutschen Nachkriegsgeschichte“- mit welchem 1967 Studentenproteste und RAF-Terror begannen. Der SPIEGEL wird am heutigen Montag in seiner Ausgabe mit einer umfangreichen Recherche erscheinen, in der die 1967 erfolgte Konsequenz der Verfälschung von Dokumenten, Missachtung von Beweisen und Zeugen erfolgte, um den gezielten Schuss des Polizeibeamten Kurras’ auf Benno Ohnesorg als Unfall darzustellen, den Tod Ohnesorgs gar als Werk linksradikaler Studenten. Die geballte Presse-Macht der Springer-Zeitungen habe dabei mitgeholfen. „Sie müssen Blut sehen“, behauptete Bild nicht von den rabiaten Polizisten, sondern von den Studenten.

Zu einem Beitrag des Spiegel vorab vom gestrigen 22.1.2012 online hier. Inzwischen beweisen die Dokumente: Der Polizist Karl-Heinz Kurras schoss gezielt auf den Studenten. Die Polizei habe Beweise gefälscht, den Schützen gedeckt und die Öffentlichkeit belogen. Erst 45 Jahre später kommen die wahren Hintergründe ans Licht.

Eine neue Auswertung alter Filme und Fotos mittels hochauflösender Abtastung zeigt hingegen, dass dies nicht den Tatsachen entspricht.

Auf einer bislang unbekannten Filmsequenz, die von einem SFB-Team gedreht wurde, sehe – siehe Online-Bietrag des Spiegels mit dem dort gezeigten Filmmaterial un…

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Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 23. Januar 2012 auf http://jusatpublicum.wordpress.com.

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