Beck'sches Examinatorium: Beck’sches Examinatorium: Schuldrecht III
Jurakopf | 11. Februar 2009 — Ganz frisch erschienen ist “Schuldrecht III - Bereicherungsrecht” aus der Reihe “Beck’sches Examinatorium” von Gridoleit/Auer. …
Ich habe schon mehrfach kritisiert, dass die Bücher bzw. Buchreihen der Verlage nicht gut genug auf die Zielgruppe abgestimmt sind - mit eine Existenzberechtigung für diese Seite. Der Beck-Verlag scheint das Problem langsam anzugehen, immerhin gibt es die relativ neue Reihe “Beck’sches Examinatorium”, die sich ausdrücklich an diejenigen wendet, die sich in der EXamensvorbereitung befinden.
Und “Sachenrecht” ist da ein guter Test - gibt es doch immerhin eine Fülle von Büchern zum Thema im Hause Beck und einen Teil habe ich hier schon empfohlen. Insofern war ich skeptisch, ob die Versprechungen (die ich so schon oft hörhte bzw. lesen durfte) wirklich gehalten werden können:
Die Reihe “Beck’sches Examinatorium” verbindet die Vorzüge eines Klausurenkurses mit einer examensrelevanten Wissensvermittlung. Der Schwerpunkt liegt auf der didaktischen Aufbereitung des Examensstoffes und die Einbettung in den systematischen Kontext. Die Bände sind damit Klausurbände und Repetitorien zugleich. Sie sind deshalb optimal zur Examensvorbereitung geeignet.
Hinweis: Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zugestellt.
Ich war den Großteil des Wochenendes unterwegs, Familienbesuche. Insofern freue ich mich, wenn ich ein neues Buch habe dass ich in der Zeit lesen kann. Leicht genervt war ich schon, als ich dann das Buch auspackte: Es ist im Din A4 Format. Und eben dieses Format finde ich inzwischen grässlich: Es liegt schwer in der Hand, ist nicht “mobil” und eher ein Format für den Schreibtisch aber nicht “für die Hand” - etwa im Zug. Anders als das Format und die Bindung der “JuS-Schriftenreihe” und der “Academia Iuris”, die ich sehr angenehm finde und damit sehr gut arbeiten kann.
Dennoch habe ich mit dem Buch angefangen und war schon nach ein paar Seiten angetan: Tatsächlich fällt schnell auf, dass hier auf eine andere Art und Weise gearbeitet wird. Das ist kein reiner Klausurenkurs. Es wird zwar immer ein Fall geboten und besprochen, doch am Rande (daneben oder hinterher) werden zugehörige Themen angesprochen und vertieft. Sehr angenehm, zumal man als Examenskandidat nicht wieder bei A anfangen will, wohl aber wiederholen möchte.
Das Buch ist in Kapitel eingeteilt, die wiederum in Unter-Kapitel aufgespalten sind. Die Aufteilung ist Typisch, z.B. gibt es ein Kapitel zum Besitz mit den Unter-Kapiteln Funktionen, Arten und Besitzschutz. Der Aufbau der Kapitel und Teile sieht im Groben immer so aus:
Es gibt in jedem Unter-Kapitel eine kurze Einleitung in das Thema, die das wichtigste anspricht Danach folgt ein Fall, der detailliert und mit Anmerkungen sowie Stichpunkten besprochen wird Hiernach folgt eine weitere Besprechung des Themas, mit anderen Schwerpunkten Am Ende der Gesamt-Kapitel gibt es eine ausgezeichnete Darstellung der aktuellen Rechtsprechung zu den behandelten Themen der Unter-Kapitel.Das Schriftbild ist relativ klein ge…
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