BAG zur Diskrimminierung von Stellenbewerbern

Ein weiterer Schritt zur Gleichbehandlung?

Der achte Senat des BAG hat in drei Entscheidungen die Rechtsprechung zum AGG weiterentwickelt. Bedeutend ist auf jedenfall die Stellung des BAG zur Altersdiskrimminierung bei Stellenbewerbern. Ein 49-Jähriger Jurist hat nach Ablehnung auf Entschädigung und Schadensersatz geklagt. Der Kläger, der sich auf die Stellenanzeige eines Unternehmens beworben hatte, das für seine Rechtsabteilung „zunächst auf ein Jahr befristet eine(n) junge(n) engagierte(n) Volljuristin/Volljuristen“ gesucht hatte, bekam recht. Auslöser war die Bevorzugung einer 33-jährige Mitbewerberin. Das BAG hat in seinem Urteil betont, dass Stellen „altersneutral“ auszuschreiben sind. Ein Verstoß dagegen kommt einer Diskrimminierung im Sinne des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) gleich (Nachzulesen: Pressemitteilung vom 19.08.2010 – 64/10) . Zudem hat der achte Senat noch in zwei weiteren Fällen zur Diskrimminierung entschieden. Hier wurden vorallem Voraussetzungen für Diskrimminierungsklagen vom BAG formuliert. Ansprüche wegen Diskriminierung kann nur derjenige Bewerber geltend machen, dessen Bewerbung mit der andere…

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Themen: Agg , Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz , Bundesarbeitsgericht , Bag , Bewerbung , Jurist , Diskrimminierung
Rechtsgebiet: Arbeitsrecht

Erschienen 20. August 2010 auf http://lynch04.wordpress.com.

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