Babbeldatsch

Nicht schon wieder: Hertha BSC Berlin – das ist ein Fußballverein (ja: für alle, die wie ich zur selten fußballschauenden Minderheit gehören, ist diese Information wichtig!) – hat Arbeitnehmer (z.B. Spieler), die oft wie Sklaven verkauft (Ablöse), dafür aber königlich bezahlt werden (kein Kommentar), aber auch – ja eben: Trainer.

Vom Trainer Markus Babbel „trennt man“ sich jetzt.

Das würde ja „Kündigung“ heißen. Der Trainer „plant auch den Gang vor das Arbeitsgericht“, wie ausgerechnet eine österreichische Zeitung meldet (so bedeutend ist Berlin). Aha.

Nur – hatten wir das nicht schon? Genau!

Der vorletzte, letzte oder vorvorletzte Trainer hieß Lucien Favre (hier unsere Manöverkritik zum damaligen Fall Hertha ./. Trainer). Der ging auch vors Arbeitsgericht. Man verständigte sich dort, lieber vor ein anderes Gericht zu gehen (DFB Schiedsgericht). Dort verglich man sich heimlich.

Herr Babbel und seine Anwälte werden ihre Verträge gut darauf geprüft haben, ob sie eine Schiedsklausel enthalten. Hertha wird sicher dazugelernt haben – insbesondere, dass man aus Festverträgen nur über eine außerordentliche Kündigung herauskommt. Und dass die Arbei…

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Themen: Berlin , Arbeitsgericht , Lte , Frohe Weihnachten , Aha , Arbeitsgericht Berlin , Alltag IM Arbeitsrecht , Markus Babbel

Erschienen 20. Dezember 2011 auf http://www.reuter-arbeitsrecht.de.

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