Vertragsvorlagen: Trend zu Gratis
The Business of Law | 19. Januar 2012 — Richard Granat hat in seinem lesenswerten eLawyering Blog kürzlich einen Beitrag veröffentlicht, in welchem er die Preisent…
Ich habe vor ein paar Monaten eine Laufbahnberatung / Coaching bei Promove TM gemacht. Promove TM arbeitet mit einem Karriere Test, den man vor dem persönlichen Treffen mit dem Coach Online ausfüllt und der ein persönliches Karriereprofil erstellt. Nach dem Beantworten der Fragen war ich anfänglich nicht so überzeugt, ich hatte das Gefühl, dass relativ viele der Fragen nicht auf meine Situation passten. Ich erwähnte dies im persönlichen Gespräch mit dem Coach. Mein Coach widersprach meiner Kritik nicht, klärte mich dann aber darüber auf, was Sinn und Zweck des Online Karriere Tests ist. Mit dem auf dem Test basierenden Karriereprofil könne er viel schneller und effizienter die Punkte herauskristallisieren, die für das Coaching wichtig sind. Als er noch ohne Online Assessment gearbeitet hatte, benötigte er für ein erfolgreiches Coaching zwischen drei bis fünf Sitzungen. Mit Hilfe des Online Karriere Tests kann er Heute das gleiche Ergebnis in einer Sitzung erreichen. Tatsächlich schaffte es der Coach dann während unseres rund 1.5 stündigen Gesprächs sehr detailliert und persönlich auf meine Situation einzugehen.
Ein Coach arbeitet sehr ähnlich wie ein Anwalt. Er muss all diejenigen Informationen über seinen Coachee sammeln, die für das anvisierte Ziel des Coachings relevant sind. Anwälte müssen den Sachverhalt erfassen und bestimmen, was Ziel und Erwartungen des Klienten sind. Diese Informationen bilden die Grundlage für die Anwendung des Expertenwissens des Coaches bzw. Anwaltes.
Als Kunde der Promove TM wäre ich nicht zufrieden, wenn sie mir ein traditionelles Coaching ohne Online Karriere Test verkauft hätten. Das Ergebnis wäre zwar das Gleiche gewesen, die Qualität hätte genau so gestimmt. Die Kosten wären aber wegen der zusätzlichen Treffen mit dem Coach um einiges höher ausgefallen.
Aus Sicht Klient habe ich hier ähnliche Erwartungen an einen Anwalt: Wieso soll ich 7 bis 8 Stunden Aufwand eines Anwalts für die Erstellung eines Vertrags bezahlen, wenn das gleiche Ergebnis mit Hilfe eines intelligenten und kommentierten Online-Formulars auch mit 1 bis 2 Stunden Aufwand möglich ist? Schliesslich möchte ich den Anwalt nicht dafür bezahlen, dass er Stunden dafür verwendet um die für den Vertrag notwendigen Fakten zu sammeln und diese dann eigenhändig und ineffizient in eine Vorlage einzufügen, sondern dafür, dass er mit seinem Expertenwissen sicherstellt, dass der Inhalt des Dokuments juristisch verhält.
John Busby, ein Mitarbeiter von Epoq, fasst diese Sichtweise in seinem Tumblelog Legal 2.0 wie folgt zusammen:
"If you think about it a lot of client information is basic data capture. This is then adapted with intellect; the lawyer. But now that data can be dropped intelligently into a template to get to the intellect quicker and more efficiently. This basic data capture via smart electronic questions, adapting as circumstances dictate, c…
» Vollständiger ArtikelThe Business of Law | 19. Januar 2012 — Richard Granat hat in seinem lesenswerten eLawyering Blog kürzlich einen Beitrag veröffentlicht, in welchem er die Preisent…
The Business of Law | 29. Oktober 2011 — An der Legal Futures Conference (vgl. diesen Post) hatte ich die Möglichkeit mit zwei innovativen Anbietern von Online Plattforme…
The Business of Law | 18. Januar 2012 — Eine neue Umfrage aus UK kommt zum Schluss, dass Konsumenten vermehrt Fixpreise für rechtliche Beratung erwarten. Rund 80% de…
The Business of Law | 5. Dezember 2011 — Ich beabsichtige in diesem Blog eine Reihe kurzer Posts zu veröffentlichen, welche jeweils einen Legal Disruptor vorstellen. Ein …
Recht @ EUROFORUM | 21. Dezember 2011 — Legal Process Outsourcing (LPO) oder auch Legal Service Outsourcing (LSO) beschreibt den Prozess, dass rechtliche Dienstleistun…
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 2. August 2008 — In diesem Teil der Serie der IT-Recht-Kanzlei wird erläutert, wann ein Vertrag mit einem freien Mitarbeiter als Allgemeine Ge…
Recht & Mediation | 13. August 2010 — Das beherrschen alle Kanzleiprogramme, die auf dem Markt zu finden sind: Die reine Verwaltung der Kanzlei. Alle haben eine Ak…
The Business of Law | 17. Januar 2012 — Liebe Leser meines Blogs Ich hoffe Sie hatten eine geruh- und erholsame Weihnachtszeit und sind gut und mit nur den besten Vo…
Recht & Mediation | 13. August 2010 — Das beherrschen alle Kanzleiprogramme, die auf dem Markt zu finden sind: Die reine Verwaltung der Kanzlei. Alle haben eine Ak…
www.scheidung-professionell.de | 29. Oktober 2011 — Was spricht für oder gegen eine Online-Scheidung? 1. Online-Scheidung ist billiger. – Nein, das stimmt nicht. Alle Anbieter si…
Legal forms, without the legal advice or assistance of a lawyer, continue to decline in value. As a pure digital product, a legal form follows the pri
“Technology can now disinter-mediate most of the component steps for drafting standard legal documents. By standard I mean shareholder agreements, Wills, LPA’s etc etc. We are way beyond flat pdf...”