Ausstiegsmöglichkeiten für Anleger: MPC OFFEN Flotte - Santa B Schiffe mbH &...

Bei dem Fonds "MPC Offen Flotte" - MS "Santa B Schiffe" GmbH & Co. KG - handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Containerfrachter investiert hat. Der Fonds wurde in den Jahren 2006 und 2007 platziert. 8 Schiffe fahren in 5-jähriger Festcharter, die übrigen 6 Schiffe in Tagescharter. Der Fonds befindet sich in wirtschaftlicher Schieflage. Die Einnahmen bleiben weit hinter den prospektierten Annahmen zurück, die Darlehensrückführung ist ins Stocken gekommen, Ausschüttungen sind nicht möglich. Anlegern droht angesichts der fehlenden Aussichten für einen Anstieg der Chartereinnahmen der Totalverlust ihrer Einlage. Gute Chancen für die Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen Im Auftrag von Mandanten, die an dem Fonds beteiligt sind, haben wir den Prospekt des Fonds "MPC Offen Flotte" - MS "Santa B Schiffe" GmbH & Co. KG - geprüft und dabei nach unserer Auffassung sowohl Prospektmängel, als auch fehlerhafte Anlageberatungen festgestellt. Beides begründet Schadenersatzansprüche. Nur 70% der Anlegergelder flossen in die Schiffsinvestition Aus dem Prospekt muss sich nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ohne großes Nachrechnen ermitteln lassen, welcher Teil des vom Anleger aufgebrachten Kapitals werthaltig in die Schiffsinvestition fließt und welcher Teil für nicht investive Zwecke, so genannte Weichkosten verbraucht wird. Hierauf muss auch der Berater, der die Anlage empfiehlt hinweisen. Der Prospekt des Fonds "MPC Offen Flotte" - MS "Santa B Schiffe" GmbH & Co. KG - enthält solche Aussage nicht. Erst durch gesonderte Berechnungen lässt sich dies ermitteln. Das aus Anlegersicht erschreckende Ergebnis: 30% des von den Anlegern aufzubringenden Kommanditkapitals incl. Agio wurde für Weichkosten aufgewandt. Nur 70% flossen tatsächlich in den Kauf der Schiffe. 26,5% der Anlegergelder flossen in Vertriebsprovisionen Bankberater müssen nach der kickback-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs immer darauf hinweisen, welche Provisionen die Bank oder Sparkasse, für die Vermittlung des Fondsanteils erhält. Nicht bankgebundene Berater müssen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ausdrücklich darauf hinweisen, wenn der Anteil der Vertriebskosten an dem von den Anlegern aufgebrachten Kapital mehr als 15% beträgt. Vorliegend belief sich die für die Beschaffung des Kommanditkapitals, also für den Vertrieb des Fonds gezahlte Provision auf sagenhafte 26,5% des von den Anlegern investierten Kapitals. Hierüber klärt weder der Prospekt explizit auf, noch wurden die uns bekannten Anleger hierüber im Beratungsgespräch informiert, sei es durch die beratende Bank, wie beispielsweise die im Vertrieb dieses Fonds tätige CITIBANK (jetzt: TARGOBANK), noch durch sonstige Berater. Hohes Risiko durch Kreditaufnahme in Japanischem Yen Da ein Teil der vom Fonds "MPC Offen Flotte" - MS Santa B Schiffe GmbH & Co. KG - aufzunehmenden Kreditmittel in JPY aufgenommen wurde, die Einnahmen des Fonds aber in US$ erzielt werden, besteht ein erhebliches Wä…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches
  • Links

Themen: Prospekt , Schiffe , Agio

Erschienen 17. Januar 2012 auf http://bankundkapitalmarktrecht.twoday.net/.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren

MPC Offen Flotte Santa B Schiffe - Fachanwälte helfen Anlegern

bankundkapitalmarktrecht | 29. Februar 2012 — In den Fonds MPC Offen Flotte - MS "Santa B Schiffe" GmbH & Co. KG investierten Anleger in den Jahren 2006 und 2007 über 177 M…

MPC Fonds MS "Santa P Schiffe" mbH & Co. KG - Schadenersatz für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 11. März 2012 — Bei dem Fonds MS "Santa P Schiffe" GmbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in 6 Schiffe investiert hat. Die Anle…

MPC Fonds MS "Santa-R Schiffe" - Schadenersatz für Schiffsfonds Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 10. Januar 2012 — Bei dem MPC Fonds MS "Santa-R Schiffe" GmbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in sieben 4.100-TEU-Containerfrac…

MPC Reefer-Flottenfonds 2 - Schadenersatz für Schiffsfonds Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 15. Februar 2012 — Bei dem MPC Fonds Zweite Beteiligungsgesellschaft Reefer-Flottenfonds mbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in …

MPC Reefer-Flottenfonds 1 - Schadenersatz für Schiffsfonds Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 10. Januar 2012 — Bei dem MPC Reefer-Flottenfonds GmbH & Co. KG handelt es sich um einen Dachfonds, der in 14 Kühlschiffe investiert hat. Anlege…

MPC Schiffsfonds CPO Nordamerika Schiffe 1 - Hilfe für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 12. März 2012 — Fachanwälte setzten Schadenersatz für Anleger durch "Fünfmal volle Fahrt voraus" heißt es auf dem Prospekt des von MPC aufgelegten…

Atlantic Flottenfonds - Hilfe für Schiffsfonds Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 14. März 2012 — Der im Jahr 2008 emittierte Atlantic Flottenfonds, in den Anleger rund 33 Mio. € investiert haben, steht Presseberichten zufolge k…

HCI Schiffsfonds MS City of Guangzhou - Hilfe für Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 12. Januar 2012 — Als Anlage mit hohen Risiken hat sich die Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds MS "City of Guangzhou" (Reederei M. Lauterjung GmbH …

HCI MS Hammonia Fortuna - Hilfe für Schiffsfonds Anleger

bankundkapitalmarktrecht | 11. Januar 2012 — Als Anlage mit hohen Risiken hat sich die Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds MS "Hammonia Fortuna" Schiffahrts GmbH & Co. KG …

Hilfe für Anleger: HCI Schiffsfonds MS Alexander Sibum

bankundkapitalmarktrecht | 12. Januar 2012 — Als hochriskante Anlage hat sich die Beteiligung an dem HCI Schiffsfonds MS "Alexander Sibum" (MS "Alexander Sibum" GmbH & Co.…

Nittel - Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht, Heidelberg

Nittel - Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht, Heidelberg


Kickback Zahlungen: Schadenersatz für Wertpapier- und Fondsanleger infolge von Banken verschwiegener Rückvergütungen

Die meisten Banken und Sparkassen stellen in ihrer Werbung die besondere Qualität ihrer Beratung heraus und werben so um das Vertrauen ihrer Kunden. Doch tatsächlich haben sie dieses Vertrauen in der Vergangenheit massiv missbraucht, manche tun dies noch heute. Sie empfehlen ihren Kunden Wertpapiere und Fondsbeteiligungen, ohne den Kunden darauf hinzuweisen, was die wesentliche Triebfeder ihrer Anlageempfehlung ist: Banken und Sparkassen erhalten regelmäßig den Ausgabeaufschlag (Agio) und zusätzlich Abschluss- und Bestandsprovisionen von den Emittenten der Produkte, die sie vertreiben. Der Kunde erfährt nur all zu oft nicht, wie er hintergangen wird.


Krise der Schiffsfonds - Ursachen und Hintergründe der Schiffsfonds-Pleiten

Die Krise der Schiffsfonds wird sich im Jahr 2012 mit einer steigenden Zahl insolventer Fonds fortsetzen. Hauptursache ist der ungebremste Flottenausbau durch deutsche Fondsinitiatoren udn Reeder, die massive Überkapazitäten aufgebaut haben. Dei Leidtragenden sind die Schiffsfonds Anleger, denen der Totalverlust ihrer Einlagen droht.


MPC Muenchmeyer Petersen Capital AG - Hilfe für Schiffsfonds Anleger

MPC Muenchmeyer Petersen Capital AG - Hilfe für Schiffsfonds Anleger


Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht - Ihre Anlegerkanzlei - Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht - Standorte Heidelberg und München - wir vertreten Kapitalanleger

Erfahrene Fachanwälte für Bank- und kapitalmakrtrecht bieten Hilfe für geschädigte Anleger von Kapitalanlagen aller Art wie Schiffsfonds, Medienfonds, Lebensversicherungsfonds, Immobilienfonds, Wertpapieren, offenen Immobilienfonds, Vermögensverwaltung.