Auslegung eines nicht eindeutigen Rechtsbehelfs

Der Bundesfinanzhof hilft dem Steuerpflichtigen in einer jetzt veröffentlichten Entscheidung, kleinere formelle Fehler in einem Rechtsbehelf auszubügeln:

Fehlt es an einer eindeutigen und zweifelsfreien Erklärung des wirklich Gewollten in der Rechtsbehelfsschrift, hat das Finangericht den wirklichen Willen des Steuerpflichtigen durch Auslegung seiner Erklärung zu ermitteln. Dabei ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige denjenigen Verwaltungsakt anfechten will, der angefochten werden muss, um zu dem erkennbar angestrebten Erfolg zu kommen.

Bundesfinanzhof, Urteil vom 8. Mai 2008 VI R 12/05

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Themen: Einspruch , Finanzgericht , Fingerprint
Rechtsgebiet: Steuerrecht

Erschienen 7. Januar 2009 auf http://www.rechtslupe.de.

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