Aufsichtsbehörde knöpft sich REWE vor. Webseite offline!
Datenschutzbeauftragter | 25. Juli 2011 — Nachdem letzte Woche Hacker in Server der zweitgrößten Handelsgruppe REWE eingedrangen, sind beim zuständigen Landesbeauftr…
Die meisten, die sich für Datenschutz interessieren, wissen vielleicht, dass der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit einen eigenen Blog und ein Datenschutzforum betreibt.
In letzterem ist jüngst ein Beitrag erstellt worden, in dem in einem anonymen und nicht-repräsentativen Test die deutschen Aufsichtsbehörden “geprüft” wurden. Das Ergebnis darf als interessant eingestuft werden.
Frage nach der Meldepflicht von VideoüberwachungWas war geschehen? Der Forumsnutzer hdv55 hatte nach eigenen Angaben einige wohl rechtlich fragwürdige Angaben einer Landesaufsichtsbehörde erhalten und fühlte sich dadurch zu einem bundesweiten Vergleichstest für Auskünfte von Aufsichtsbehörden veranlasst.
Er formulierte eine datenschutzrechtlich nicht zu schwere Frage mit einem zwar konstruiertem aber häufig vorkommenden Fall von Videoüberwachung in einem kleineren Betrieb und stellte den Behörden jeweils die Frage, ob die Videoüberwachung der Meldepflicht unterliegen würde.
Antworten waren von … bis …Sowohl in der Antwortzeit wie auch in der Qualität gab es signifikante Unterschiede. Einige antworteten zügig und richtig, einige rechtlich eher fragwürdig, eine gar nicht. Der Autor:
“Die Stellungnahmen der Aufsichtsbehörden sind sehr unterschiedlich und meiner Meinung nach leider allzu oft falsch. Da das Thema Videoüberwachung in Unternehmen heutzutage für die Behörden ja alles andere als einen exotischen Einzelfall darstellt verwundert ein solches Spektrum doch sehr. So sind einige Aufsichtsbehörden der Auffassung, Videoaufzeichnungen sind grundsätzlich nicht meldepflichtig. Andere schrieben genau das Gegenteil und sahen sogar die notwendigen Voraussetzungen zur Bestellung eines DSB und einer Vorabkontrolle als erfüllt an.”
Interessanter AnsatzEigentlich muss man von einer Aufsichtsbehörde erwarten, dass sie umfassend und rechtlich richtig berät. Dies haben einige, der Autor erwähnte lobend Hamburg und Sachsen-Anhalt, auch getan. Leider aber nicht alle. Eine Stellungsnahme der einzelnen Behörden steht aus, bzw. ist auch nicht zu erwarten.
Im Prinzip war der Ansatz eines bundesweiten Vergleichs mit einem recht entlarvenden Ergebnis ein interessantes Experiment. Auch wenn man zugunsten der Aufsichtsbehörden bedenken muss, dass wahrscheinlich viele solcher Anfragen gestellt werden und diese mit der aktuellen Personalausstattung nicht immer so sorgfältig behandelt werden können, wie sie es verdient hätten. Auch gilt bei Rechtsthemen generell, dass es oftmals mehrere juristi…
» Vollständiger ArtikelErschienen 24. Januar 2012 auf http://www.datenschutzbeauftragter-info.de.
Datenschutzbeauftragter | 25. Juli 2011 — Nachdem letzte Woche Hacker in Server der zweitgrößten Handelsgruppe REWE eingedrangen, sind beim zuständigen Landesbeauftr…
Die herrschende Meinung | 4. Februar 2010 — Pressemitteilung der saarländischen Piratenpartei: Der saarländische Landesverband der Piratenpartei zeigt sich enttäusc…
Anwaltsalltag | 15. Januar 2009 — Nach Jahren des Schweigens melde jetzt ich mich mal zu Wort. Nun bin ich ein Geheimnisträger. Naja - einer von Dreien. Und se…
§§ Jur-Blog.de §§ | 27. Mai 2008 — Lidl-, Telekom-, Spiegel-Affäre. Die Online-Durchsuchung und die dafür verwendete Software (´Bundestrojaner´) sind auf Beschlus…
Stuttgart Inkasso | 22. April 2010 — Bereits am 15. April 2010 berichtete das ZDF in seiner Sendung “Hallo Deutschland” über die tägliche Arbeit eines Inkassountern…
LawBlog | 22. April 2010 — Mal wieder etwas für die Rubrik allgemein interessante Leserfragen, zu deren Beantwortung mir leider die Zeit fehlt. Lieber…
Blog zum Medienrecht | 25. März 2010 — Die Tatsache, dass jemand die Pressefreiheit ernst nimmt, ist für einen Geheimdienst so ziemlich das Beunruhigendste, was es gi…
Jura Fernstudium, LL.B. | 18. Dezember 2008 — An meiner Schule wurden damals vom Arbeitsamt von der Agentur für Arbeit verschiedene Eignungstests angeboten, unter anderem …
IT-Recht Kanzlei - Nachrichten | 20. Mai 2011 — Das Bundespatentgericht hat entschieden (Beschluss vom 03.03.2011, Az. 25 W (pat) 50/10), dass eine Marke nicht rechtserhaltend…
Datenschutzbeauftragter | 4. April 2012 — Die Seite buyvip.de hat sich neue Datenschutzbestimmungen gegeben. Soweit ist das erst einmal nichts Besonderes. Interessan…
Der Thema Erfahrung mit Aufsichtsbehörden und einige fragwürdige Ansichten des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht - die ich so von anderen Aufsichtsbehörden nicht kenne - haben mich dazu veranlasst Auskünfte von Aufsichtsbehörden einmal deutschlandweit zu vergleichen. Hierfür habe ich eine im Grunde alltägliche Situation beschrieben und folgender Sachverhalt vorgetragen: Ein Unternehmen mit ca. 40 Mitarbeitern installiert eine Videoüberwachungsanlage mit
Facebook ist ein soziales Netzwerk, das Menschen mit ihren Freunden, Arbeitskollegen, Kommilitonen und anderen Mitmenschen verbindet. Nutzer verwenden Facebook, um mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben, eine unbegrenzte Anzahl an Fotos hochzuladen, Links und Videos zu posten sowie mehr über die Personen zu erfahren, die sie kennenlernen.