UNICEF: Zwischenbilanz der Hilfe drei Monate nach der Flut
Menschenrechte | 26. März 2005 — Katastrophe nach der Katastrophe abgewendet UNICEF: Wiederaufbau braucht Zeit / Selbsthilfekräfte stärken Drei Monate nach der Flu…
Erzbischof Desmond Tutu, die englische Schauspielerin und UNICEF-Botschafterin Vanessa Redgrave und andere Persönlichkeiten fordern in einem offenen Brief eine sofortige Waffenruhe im Nahen Osten. UNICEF-Botschafterin Vanesse Redgrave und andere persönlichkeiten fordern eine sofortige Waffenruhe im Nahen Osten Tod, Zerstörung und Leiden im Libanon sind entsetzlich und nehmen jeden Tag zu. Wo nahezu eine Million Menschen betroffen sind, nahezu ein Drittel davon Kinder, ist humanitäre Hilfe dringend erforderlich. Dazu muss es eine Waffenruhe geben. Doch es heißt, dass jegliche Waffenruhe warten muss, bis die Bedingungen stimmen. Dabei werden diese Bedingungen ausschließlich mit Begriffen militärischer Taktik und Prioritäten definiert, nicht mit denen humanitärer Bedürfnisse. Das war nicht immer so. Inmitten des blutigen Bürgerkrieges im Libanon handelte UNICEF 1987 für vier Tage in drei aufeinander folgenden Monaten eine Waffenruhe aus, damit alle Kinder geimpft werden konnten. Wasserleitungen wurden repariert und beschädigte Pumpen wieder in Gang gesetzt. Die Verhandlungen waren nicht einfach sechs Kriegsfraktionen waren daran beteiligt, darunter auch die Hisbollah. Aber es wurde eine Übereinkunft erreicht und sogar Syrien erklärte seine Unterstützung. Tausende Kinder wurden gerettet. Während des ersten Golfkrieges 1991 wurde ein humanitärer Korridor eingerichtet. USFlugzeuge flogen darüber. Er ermöglichte die Verteilung von medizinischen Hilfsgütern und Materialien zur Wasseraufbereitung von Amman aus nach Bagdad. Dieser Korridor wurde seinerzeit in Verhandlungen mit der amerikanischen und englischen Regierung und mit dem damaligen irakischen Außenminister Tariq Aziz erreicht. Warum müssen wir heute warten? Europa und die USA, natürlich auch Israel, sollten der Einrichtung humanitärer Korridore und Tagen der Waffenruhe zustimmen, in denen Hilfsgüter an die Not leidende Bevölkerung, besonders die Kinder, verteilt werden können. Ein neuer Naher Osten braucht die Kinder und Jugendli…
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