Auf die Schnüffelnase
am 31.10.2007 von http://strafprozess.blogspot.comMir gefällt so gut, was der Kollege Carsten Hoening aus Berlin-Kreuzberg, der mit der Wanne, zur ewigen Nachschnüffelei von Staatsanwaltschaften und Gerichten nach den Adressen der Mandanten geschrieben hat, dass ich den Text hier zitiere:Gegen meinen Mandanten wird ein Ermittlungsverfahren geführt. Ich weiß, wie und wo ich meinem Mandanten erreichen kann. Das weiß die Staatsanwaltschaft nicht. Deswegen ruft der Staatsanwalt bei uns an und befragt zunächst eine Mitarbeiterin nach seiner Adresse. Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiterinnen wissen, was sie auf so eine Anfrage des Staatsanwalts mitteilen: Nichts. Deswegen versucht es der Ermittler bei mir (“Dann geben Sie mir eben Ihren Chef!” [Nein, ich habe nicht vergessen, ein “bitte” zu zitieren.]). Ich habe dem Jäger mit einer Gegenfrage geantwortet: Ob er wisse, dass es nun nur noch von mir abhängt, ob er sich strafbar macht oder nicht. Wenn ich die Frage nach den Daten meines Mandanten beantworte, begehe ich einen Geheimnisverrat, der gem. § 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB strafbar ist. …
Eine Straftat des Staatsanwalts
kanzlei-hoenig.info / Gegen meinen Mandanten wird ein Ermittlungsverfahren geführt. Ich weiß, wie und wo ich meinem Mandanten erreichen kann. Das weiß die Staatsanwaltschaft nicht. Deswegen ruft der Staatsanwalt bei uns an und befragt zunächst eine Mi…
Einstellung - wegen buffer overflow?
kanzlei-hoenig.info / Der Staatsanwalt wollte meinen Mandanten partout nicht ungeschoren davon kommen lassen. Obwohl es ihm sehr schwer fiel, den technischen Sachverhalt überhaupt zu durchdringen. Ich habe versucht, ihn mithilfe eines Privatgutachtens auf’s Pf…
Betonköpfe
LawBlog / Eigentlich wollte ich nur wissen, unter welcher Tagebuchnummer das Ermittlungsverfahren gegen meinen Mandanten geführt wird. Es gehört ja leider zu den Unsitten bei Polizeibehörden, weder Beschuldigten noch Zeugen das Aktenzeichen zu sagen. Von de…
ANWALTSGEHEIMNIS
LawBlog / Manche Anwälte haben Nerven. Oder keine Ahnung. Ein Kollege verlangt zum Beispiel von mir, dass ich ihm die Privatadresse eines früheren Mandanten gebe. Auf über zwei Seiten erklärt er mir, warum seine Auftraggeberin, eine Firma, ein “ber…
Was macht man denn mit so einem?
kanzlei-hoenig.info / Der Gegner soll an meinen Mandanten die Kosten des Verfahrens zahlen. Runde 2.000 Euro. Der Gegner schreibt, er hätte aber kein Geld. Er will Raten zahlen. Das lehne ich im Auftrag meines Mandanten ab. Dann beauftragt der Gegner einen (ersten) Anwa…
Der fragende Staatsanwalt
Mord ist mein Beruf / Gestern hier beim Amtsgericht: Angeklagt war Betrug, weil mein Mandant eine Jeanshose versteigert, das Geld kassiert, aber die Ware nicht geliefert haben sollte. Mein Mandant verspätete sich etwas. Der Staatsanwalt meinte, er fände es schon…
Keine Polizei- und Gerichtspost an meinen Mandanten
Mord ist mein Beruf / Neulich rief ein Polizeibeamter an und fragte mich, wo mein Mandant jetzt wohnen würde. Er habe sich abgemeldet und sei wohl in einer kleinen Stadt in Süddeutschland. Dort sei er früher schonmal gewesen Ich antwortete, dass ich nichts…
