Erinnerungsunwillig
LawBlog | 31. Juli 2009 — Juristen wird ja gern eine Neigung zu Rabulistik angelastet. Mit folgendem Text, einer Verteidigungsschrift, möchte ich diese…
Der “Einleitungsvermerk” der Staatsanwältin klingt eindeutig. Es gebe den Anfangsverdacht einer falschen uneidlichen Aussage, heißt es. Die Zeugen hätten in der Hauptverhandlung nur noch von einem “Gerangel” mit dem Angeklagten gesprochen. Bei der Polizei hätten sie noch von Tritten in Richtung eines Zeugen gesprochen.
Die Zeugen hätten eingeschüchtert gewirkt und auf ihre Aussage hin “trainiert”.
Interessant ist aber der letzte Satz. Erst nach intensiver Befragung und unter Vorhaltung ihrer polizeilichen Aussage hätten sich die Zeugen doch noch an die Tritte erinnert.
Ja, und wozu jetzt die Strafanzeige? Beendet ist eine Aussage im Sinne des § 153 Strafgesetzbuch erst, wenn kein Verfahrensbeteiligter mehr fragen hat und der Zeuge nichts meh…
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LawBlog | 7. September 2006 — 15.000 € in bar erhalten. Datum, Unterschrift. Nach etlichen Monaten behauptet der Gegner, er habe aber nur 7.500 € erhalte…
beck-blog | 21. Dezember 2010 — Eine durchaus interessante Entscheidung des BGH aus dem BtM-Strafrecht, die sich mit einem weit verbreiteten Phänomen in STrafv…