Strafrichter und Polizeibeamte
kanzlei-hoenig.de | 18. Mai 2010 — Vor einiger Zeit hatte ich Gelegenheit, mit einem auswärtigen Richter zu plaudern. Sein Betätigungsfeld ist das Bußgeldrecht, e…
Dieser Post des Kollegen Burhoff spricht mir aus der Seele, denn es sind exakt diese Situationen, nach denen ich meine Mandanten mit schöner Regelmäßigkeit befrage.
Meistens läuft das wie folgt:
Ich frage den Mandanten: "Sind Sie von den Polizeibeamten belehrt worden?"
Der Mandant antwortet: "Nein." und schaut verständnislos drein.
Noch verständnisloser schaut er dann, wenn ich in der Hauptverhandlung den Polizeibeamten befrage, ob er belehrt habe, denn der antwortet in schöner Regelmäßigkeit mit "Ja". Wenn er gesprächig ist, kommt noch ein "Das mache ich immer so" hinterher und wenn er sehr gerichtserfahren ist, der Satz "Ich habe zwar an den konkreten Fall keine genaue Erinnerung mehr, aber weil ich das immer mache wird das auch in diesem Fall so gewesen sein".
Damit ist klar, dass eine Version nicht stimmen kann. Das versteht der Mandant und schaut immer noch verständnislos.
Im Urteil erfährt er dann, dass der Richter dem Polizeibeamten mehr Glauben schenkt, denn "nach den glaubhaften Bekundungen des Zeugen POK X. wurde der Betroffene/Angeklagte von diese…
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Ich hatte ja gerade schon gepostet, dass ich mir zur Feier des Tages heute auch mal ein Schwätzchen erlaube. Eingehen will ich auf eine schon etwas