Atlantic-Twinfonds MS "Saylemoon Rickmers" / MS "Nina Rickmers"...

Das Hamburger Emissionshaus Atlantic, eine Tochtergesellschaft der Reederei Rickmers, hat offenbar die hauptsächlich mit dem Vertrieb ihres Twinfonds MS "Saylemoon Rickmers" / MS "Nina Rickmers" befassten Volksbanken und Sparkassen mit erheblichen Provisionen gelockt, dieses Produkt zu vertreiben und bei deren Kunden unterzubringen. Nunmehr hat eine Volksbank aus dem Badischen einräumen müssen, eine Rückvergütung in zweistelliger Prozenthöhe für die erfolgreiche Empfehlung dieses Schiffsfonds erhalten zu haben. Rechtsanwalt Michael Minderjahn, der unter anderem die in diesem Schiffsfonds investierten Anleger mit ihren Schadensersatzansprüchen betreut, dazu: "Nach unseren Erfahrungen und den übereinstimmenden Angaben wurde praktisch nie darüber so aufgeklärt, wie es der Bundesgerichtshof fordert. Wenn überhaupt das Gespräch auf das Agio von fünf Prozent kam, wurden unsere Mandanten glauben gemacht, die Bank erhalte einen Teil davon. In den allermeisten Fällen wurden jedoch schlicht gar keine Angaben dazu gemacht, was die Bank oder Sparkasse daran verdient." Für die Anwälte bei Nittel | Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht ist das kein Ausnahmefall. Zudem wurden, so Minderjahn weiter, die Anleger auch nicht darüber aufgeklärt, wie viel von dem angelegten Betrag überhaupt werthaltig in die Schiffe investiert wurde. Nach Meinung des Anlegeranwalts dürfte hier erneut ein eklatanter Fall vorliegen, in dem das Provisionsinteresse die treibende Kraft bei der Beratung zur Beteiligung an dem h…

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Themen: Sparkasse , Nina , Lte

Erschienen 9. Februar 2012 auf http://bankundkapitalmarktrecht.twoday.net/.

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Nittel - Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht, Heidelberg

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SAYLEMOON RICKMERS – NINA RICKMERS: Fondsschiffe stehen vor der Zahlungsunfähigkeit, Anlegern droht Totalverlust!

Seit 2004 haben Anleger in die beiden Fondsschiffen SAYLEMOON RICKMERS und NINA RICKMERS 9.385.000 € investiert. Eine lukratives Investment sollte es sein, wurde ihnen versprochen. Heute droht beiden Fondsschiffen die Insolvenz, der Totalverlust der von den Anlegern investierten Gelder ist sehr wahrscheinlich.


Atlantic-Geschäftsleitung legt Rettungskonzept für MS Saylemoon Rickmers und MS Nina Rickmers vor

Nachdem die kreditgebenden Banken sich hartleibig zeigen, kann die Finanzierung nur dann neu geordnet werden, wenn die Gesellschafter mindestens die erhaltenen Ausschüttungen zurückzahlen, jedenfalls rd. 4 Mio. € aufbringen. Für den Anleger iat allerdings derzeit nicht einzuschätzen, wie sicher das neu einzuzahlende Kapital ist und wieviel von dem bereits investierten Kapital durch die Kapitalerhöhung gerettet werden kann.


BGH: Schadenersatz wegen Nichtaufklärung über Kickback Zahlungen rückwirkend bis 1990

Banken müssen Kunden, die sie wegen Geldanlagen beraten, darüber aufklären, dass sie für die Empfehlung der Anlageprodukte Provisionen erhalten. Dies hat der BGH in den zurückliegenden Jahren mehrfach für Investmentfonds (Aktien-, Rentenfonds) und geschlossene Fonds (Immobilien-, Medien-, Schiiffs- und andere Fonds) entschieden. Lagen die Fälle längere Zeit zurück, beriefen sich Banken vor Gericht immer wieder darauf, dass sie dies zum Zeitpunkt der jeweiligen Beratung gar nicht wissen konnten; die Entscheidungen des BGH seien ja erst danach ergangen.


Mathias Nittel – Anwalt & Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht - Rat & Hilfe bei Anlegerschutz, Anlagebetrug, offene Immobilienfonds, Schrottimmobilien / Heidelberg & München