Asche zu Geld machen

wollten - wie hier berichtet worden ist - Mitarbeiter eines städtischen Krematoriums und nahmen nach der Verbrennung das Zahngold, das übrig geblieben war, an sich. Da sieht man, woher es kommt, dass "Asche" auch als andere Bezeichnung für Geld verwendet wird. Bei der Beurteilung der Frage, ob sich die Jungs vom Krematorium der Störung der Totenruhe nach § 168 StGB strafbar gemacht haben, kam es darauf an, was Asche eigentlich ist. Auch das Gold, das zurückbleibt? So wirkt sich die Wortlautgrenze im Strafrecht aus: ist das Zahngold keine Asche, ist seine Wegnahme keine Störung der Totenruhe (wenn auch ggf. etwas anderes). Wikipedia sagt dazu: Asche bezeichnet im umgangssprachlichen Sinn den Verbrennungsrückstand organischen Materials. Zahngold ist demnach keine Asche. Denn es ist schon kein organisches Material. Gibt es noch andere Definitionen? Zum Teil wird die Einschränkung mit dem organischen Material weggelassen. Ist das Zahngold dann als Asche zu betrachten? Ist es dann ein Verbrennungsrückstand? Wenn man das Wort genauer analysiert, kommt man zum Ergebnis, das es aus den Wortbestandteilen Verbrennung und Rückstand besteht. Es stellt sich jetzt die Frage, ob der Rückstand selbst etwas Ver…

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Themen: Wikipedia , Reaktion , Gold , Subsumtion
Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 29. Mai 2010 auf http://anotherjudge.blogspot.com.

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Asche – Wiktionary