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Arzt nach Sex mit Patientin zu Freiheitsstrafe verurteilt

am 02.07.2007 von MediBlawg

Der Stationsarzt eines Nervenkrankenhauses ist wegen einer intimen Beziehung mit einer Patientin zu einer Freiheitsstrafe von 17 Monaten verurteilt worden. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt. Das Amtsgericht Würzburg sprach den 55-Jährigen des sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses in 13 Fällen schuldig (§ 174 c StGB). Der Arzt hatte Monate lang ein Verhältnis mit einer 39 Jahre alten Patientin, die an einem Borderline-Syndrom litt. Die Treffen fanden außerhalb des Krankenhauses statt.
Quelle: Sueddeutsche.de
§ 174 c Abs. 1 und 2 StGB lautet:
“(1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person, die ihm wegen einer geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung einschließlich einer Suchtkrankheit oder wegen einer körperlichen Krankheit oder Behinderung zur Beratung, Behandlung oder Betreuung anvertraut ist, unter Mißbrauch des Beratungs-, …

Gesetzentwurf des Bundesrates zu einem Stalking-Bekämpfungsgesetz

Lichtenrader Notizen / Der Gesetzentwurf des Bundesrates in der Bundestagsdrucksache 15/5410 vom 27.04.2005 ist inzwischen veröffentlicht worden: § 238 StGB des Entwurfs (§ 237 StGB soll wegfallen) Schwere Belästigung (1) Wer unbefugt und in einer Weise, die geeignet…

BGH hält Verurteilung eines Arztes zu Freiheitsstrafe von drei Jahren

Strafprozesse und andere Ungereimtheiten / Der angeklagte Arzt hatte bei einer über die Risiken aufgeklärten Patientin eine medizinisch nicht gebotene Operation durchgeführt, bei der es zu einer seltenen aber vorhersehbaren Komplikation kam. Wegen Streitigkeiten mit einer anderen Klinik l…

Missbrauch einer Patientin: Psychiater bekommt elf Monate mit Bewährung

schreibmaschine / Keine Wiederholungsgefahr sieht das Würzburger Landgericht im Fall eines Nervenarztes, der eine sexuelle Beziehung mit einer schwer kranken Patientin hatte. Vom Amtsgericht Würzburg war der 56-jährige Psychiater Ende Juni 2007 wegen &b…

BMJ: Stalking-Gesetz tritt am 31.03.2007 in Kraft

Handakte WebLAWg / § 238 Nachstellung (1) Wer einem Menschen unbefugt nachstellt, indem er beharrlich 1. seine räumliche Nähe aufsucht, 2. unter Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder über Dritte Kontakt zu ihm herzus…

SKLAVEREI ETC.

LawBlog / Seit dem 18. Februar 2005 gibt es diese Vorschrift im Strafgesetzbuch: § 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft Wer eine andere Person unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in ein…

Antistalking-Gesetz-Entwurf aus Hessen

Lichtenrader Notizen / Pressemittelung aus Hessen veröffentlicht über den Entwurf eines Antistalking-Gesetzes in der vom Rechtsausschuss vorgeschlagenen Fassung. In diesem Entwurf geht es um die folgende vorgeschlagene Regelung: “§ 238 StGB neu Schwere Belästig…

Text der Antistalkingregelung

Lichtenrader Notizen / Im Tagesspiegel veröffentlicht: DER ENTWURF (§ 238 STRAFGESETZBUCH) (LiNo hat schon berichtet!) Stalking-Bekämpfungsgesetz im Wortlaut (1) Wer unbefugt und in einer Weise, die geeignet ist, einen Menschen in seiner Lebensgestaltung erheb…

Bundesrat stimmt neuem Stalking-Gesetz zu

strafblog / Der Bundesrat hat am vergangenem Freitag dem Stalking-Gesetz und damit dem neuen § 238 StGB zugestimmt, der das unbefugte und beharrliche Nachstellen und Belästigen anderer Menschen unter Strafe stellt. Stalking ist vor allem als Beziehungsstraftat…

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Blog der Rechtsanwälte Balan Stockmann & Partner (Jena) zum Arztrecht und Medizinrecht

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