Anspruchsvoller Taxifahrer

Heute beim Landgericht Aachen. Die Kölner Kollegin, die die Gegenseite vertritt, kommt ungefähr 15 Minuten zu spät. Sie wollte eigentlich mit dem Taxi vom Bahnhof zum Gericht. Der Taxifahrer meinte aber, das seien zu Fuß nur 5 Minuten, die Fahrt sei ihm zu kurz. Er hat sie dann auch tatsächlich nicht gefahren. In der Annahme, wirklich nur 5 Minuten zu brauchen, eilte die ortsunkundige Kollegin zu Fuß los, fand das Gericht auch ohne Umwege, brauchte aber die für die Strecke erforderlichen 15 Minuten.

Da der Zug schon Verspätung hatte, hatte sie keine Lust, sich noch mit dem Taxifahrer zu streiten, der die Fahrt nicht hätte ablehnen dürfen. Wie auch der Richter meinte.

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Themen: Taxi

Erschienen 17. Februar 2006 auf http://www.ra-blog.de.

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