Warum Kommunizieren: warum kommunizieren? II
kleinstbuden-mechanic | 1. Oktober 2007 — wenn arbeitsanweisungen totaler quark schwer verständlich oder schwachsinnig nicht umsetzbar sind, sollte man darüber diskutieren …
Manche haben ja schon darauf gewartet. Habe ich mir sagen lassen. Entweder ein Brief. Oder ein Anruf. Mit fränkischen Grüssen aus der Hütte. Von Hoeneß. Weil’s um die Wurscht ging. Nürnberger. Und um den Spass, den ich gelegentlich darüber mache. Wie die Bayern das so machen. Und dann käme da sicher ein blauer oder anderer Brief. Oder ein Anruf. Wie die Bayern das auch eben machen. Oder besser: Wie alle anderen sich das so vorstellen. Und warum ja auch die Gaudi mit der Hüttn so gut funktioniert, dass trotz ARD Marktcheck und trotz viel Gaudi und Rummel und Revolte im Dörfchen der Bloggerwelt gegen Hüttengaudi und schnelle Hungertöter vom Alfons und Uli und McD noch immer nicht gähnend leere Filialen an jeder Ecke dazu führen, dass sie aussterben. Sondern wimmelig von Menschen bevölkert bestens im Geschäft und in der Filiale sind.Und übersehen dabei eins, was bei all der grantigen und poelmisch zelebrierten selbstgefällig-überheblichen Kritiktreiberei des Themas Hüttengaudi durch die Bloggerwelt, des Hohns über Widersprüche zwischen gesunder Gewürzküche und Gewürzthemen und gesunder Ernährung einerseits und dem schlichten Werbegaudispass eines nicht passierte: Die Kritisierten reagierten gelassen. Es gibt ein Prinzip: Man kann Kritik hören, sich anhören, in Betracht ziehen, sie anzunehmen und darauf zu reagieren …wenn sie berechtigt ist, wie auch dann wenn nicht. ……Und…man kann sie gelassen einfach nur zur Kenntnis nehmen. Wo sie einfach eines übersieht: Niemand muss bei McD kaufen. Niemand , der halbwegs bei Verstand ist, kann annehmen, dass bei McD auf einmal Haute Cuisine von der Brutzelfläche der heissen Arbeitsposten in die Verpackung gelangt, nur weil Alfons und Uli sich eine scherzhafte Werbekabbelei liefern, der Gaudi und der Werbung wegen. Niemand nimmt allen Ernstes an, dass ein Rennfahrer neuerdings Rasierer produziert oder deren Schaum, weil er dafür wirbt oder Experte für die Prüfung von dermatologischen Tests ist, die Produkte angeblich durchlaufen haben, wenn er für sie wirbt. Oder dass er sie auch alle selbst nutzt. Immer. Und nur. Die Beispiele lassen sich fortsetzen.
Bin ich für Fast Food, das einer bestimmten Marke ? Nein. Hab ich was gegen Fast Food? Auch nein. Wir Bayern (und eine tüchtige Portion bayerische Gene habe ich neben französischen und elsässischen und solchen aus der „‘Lauterer Gegend“ des Rheinland-Pfälzischen eben), ja…wir Bayern haben eine wunderbare nonchalante Eigenschaft, die da heisst: Leben und leben lassen. Solange es keinem anderen weh tut. Und seit Napoleons Zeiten und seinen lingualen Spuren in unserer Sprache und Küchensprache kam noch hinzu: Jedem Tierchen sein Plaisierchen. Auch – solange es eben keinem Schwächeren weh tut. Und jeder sich frei entscheiden kann, was er tun und lassen will. Mit Montgelas und anderen liebten und lieben wir vor allem eins: Soviel Freiheit wie nur irgendwie und ja ned dreinreden l…
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