OLG Hamburg: Urteilsveröffentlichung im Internet mit Namensnennung
Dr. Bücker Newsfeed | 1. Juli 2008 — Das Oberlandesgericht Hamburg hat mit Beschluss vom 09.07.2007, Aktenzeichen - 7 W 56/07 – die Frage der Urteilsveröffentlichung i…
Die volle Namensnennung von Rechtsanwälten bei der auch nur teilweisen Veröffentlichung bzw. Verbreitung von Gerichtsurteilen im Internet ist nicht erlaubt, wenn dies zu einer Anprangerung und damit einer Persönlichkeitsrechtsverletzung des Betroffenen führt und nicht durch ein überwiegendes öffentliches Interesse gerechtfertigt ist.
In seinem Urteil (vom 09.07.2007, Az. 7 W 56/07) begründete das hanseatische OLG diese Entscheidung mit dem Überwiegen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Art. 2 GG) des betroffenen Rechtsanwalts über das ebenfalls grundrechtlich geschützte Recht auf freie Meinungsäußerung des Publizisten. Nach Ansicht des OLG führe die Verbreitung von Gerichtsurteilen unter voller Namensnennung des beteiligten Rechtsanwalts zu einer Anprangerung bzw. Herabsetzung desselben, die im vorliegenden Fall nicht mehr durch ein öffentliches Informationsinteresse gerechtfertigt erscheine, sondern allein den Konflikt der Parteien untereinander darstelle. Dem betroffenen Anwalts stünde daher ein Unterlassungsanspruch gem. §§ 823 I, 1004 analog BGB i.V.m. Art. 2 GG zu. Sollte hingegen an einigen Tätigkeiten des betroffenen Anwalts ein öffentliches Interesse bestehen (wie im vorliegenden Fall z.B. an der Leitung v…
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Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 4. Juli 2009 — OLG Hamburg, Beschluss vom 09.07.2007, Az. 7 W 56/07 §§ 823 Abs. 1, 1004 Abs. 1 Satz 2 BGB Das OLG Hamburg hat entschieden,…
JIPS News | 29. Juli 2009 — Rolf Schälike, der Betreiber von buskeismus.de darf weiterhin die Namen von Rechtsanwälten in seinen Blogeinträgen nennen. Dies…
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MEDIEN INTERNET und RECHT | 13. September 2007 — 1. Derjenige, der Partei eines Zivilprozesses ist, muss die identifizierende Berichterstattung nicht deshalb hinnehmen, weil die V…
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BERLIN BLAWG | 6. Juli 2009 — Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) Hamburg hat mit Beschluss vom 9. Juli 2007 – AZ: 7 W 56/07 – entschieden, dass die V…