Anleger muss Darlehen nicht zurückzahlen. BGH lässt Revision gegen Schrottimmobilien-Urteil...
Eine weitere empfindliche Prozessniederlage musste die HypoVereinsbank im Zusammenhang mit der Finanzierung von Schrottimmobilien hinnehmen. Ein von unserer Kanzlei vertretener Anleger, der ein völlig überteuertes Studentenappartement erworben hatte, muss das von der HypoVereinsbank gewährte Darlehen nicht zurückzahlen und erhält seinen Schaden ersetzt. Der BGH hat die Revision gegen das von uns erstrittene, für den Anleger günstige Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz nicht zugelassen. 1994 wurde unserem Mandanten von einem Vermittler der Finanz- und Immobilienberatung Häberle der Erwerb eines Studentenappartements im Objekt Moselresidenz Trier empfohlen. Steuerersparnis und Altersvorsorge waren die Ziele, die mit dieser angeblich lukrativen Investition verbunden sein sollten. Den Darlehensvertrag über 142.000 DM mit der HypoVereinsbank unterschrieb unser Mandant gleich beim Vermittler. Allerdings hat er die Auszahlung des Darlehens selbst nicht veranlasst. Vielmehr hat sich der Notar, der den Kaufvertrag für alle Erwerber beurkundet hat, an die Bank gewandt und um Auszahlung des Darlehens auf ein von ihm geführtes Treuhandkonto gebeten. Eine Vollmacht hierfür hatte der Notar nicht. Dennoch zahlte die HypoVereinsbank das Darlehen bereitwillig an den Notar aus. Aus unserer Sicht eine höchst fragwürdige Verfahrensweise, die die offensichtlich äußerst enge Zusammenarbeit zwischen der Bank, den Initiatoren und dem den Kaufvertrag beurkundenden Notar dokumentiert. Auch für das OLG Koblenz (Az.: 10 U 182/03) gab diese reichli…
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Erschienen 12. September 2008 auf http://bankundkapitalmarktrecht.twoday.net/.
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