Angebot für eine untaugliche Mängelbeseitung

Ist die Mängelbeseitigung nur auf eine bestimmte Weise möglich, ist der Unternehmer verpflichtet, diese vorzunehmen. Der Besteller kann ein dieser Verpflichtung nicht entsprechendes und damit untaugliches Angebot von vornherein zurückweisen.

In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall hat der Sachverständige in seinem Erstgutachten zusammenfassend festgestellt, dass die von ihm erkannten Mängel der Treppe im eingebauten Zustand nicht zu beheben seien.

Wenn die Mängel der Treppe im eingebauten Zustand nicht zu beheben waren, beschied daraufhin der Bundesgerichtshof, war der Werkunternehmer – so er nicht aus anderen Gründen zur Leistungsverweigerung berechtigt war – verpflichtet, die Treppe zum Zweck der Mängelbeseitigung auszubauen. Es ist zwar grundsätzlich Angelegenheit des Unternehmers, wie er den vertragsgere…

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Themen: Handwerk , Gewährleistung , Mangelbeseitigung , Nachbesserung
Rechtsgebiet: Zivilrecht

Erschienen 27. Mai 2011 auf http://www.rechtslupe.de.

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