Angaben i.S.d. 5 UWG

In § 5 Abs. 1 Satz 2 ist die Rede von sog. „Angaben“, die unter bestimmten Voraussetzungen irreführend sein können.

Der Begriff der Angaben ist weit auszulegen. Gemeint sind vor allem Tatsachenbehauptungen – also Behauptungen, denen grds die Nachprüfbarkeit als Beweis offensteht (reine Werteurteile bzw. Meiungsäußerungen sind keine Angaben i.S.d. § 5 UWG).

Weiter gehören zu den Angaben Äußerungen, die für den Kaufentschluss des potenziellen Kunden von wesentlicher Bedeutung sind (also keine bloßen Kaufappe oder nichtssagende Anpreisungen).

Unter bestimmten Umständen können sogar Symbole und Zeichen Angaben iSd § 5Abs. 1 Satz 2 UWG sein - nämlich dann, wenn das relevante Publikum einen…

» Vollständiger Artikel
  • Infos zum Artikel
  • Kommentare
  • Ähnliches
  • Links

Themen: Uwg , Irreführung , Rede , Publikum , Meinungsäußerungen , §5 Uwg

Erschienen 25. Dezember 2009 auf http://rechtler.com.

Sie haben eine Meinung zum Thema? Artikels kommentieren
Artikel kommentieren
Auch zu §5 Uwg:

Nichtige Vorläufigkeitsvermerke

Blickpunkt Recht & Steuern | 30. September 2005 — Ein Bescheid ist nach einem Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf nichtig, wenn darin Angaben zur Reichweite eines angebrachten …

Schluss mit der „zuckerarm“-Lüge!

ElbeBlawg | 18. Mai 2006 — In zweiter Lesung hat das Europäische Parlament der Verordnung über gesundheits- und nährwertbezogene Angaben zugestimmt und damit…

OLG Hamburg: Versandkostenangaben am Seitenende entsprechen nicht der PAngV

IT-Rechtsinfo | 2. November 2009 — Hintergrund: Auf der Seite eines Online-Shops wurden bei den Angeboten die Angaben „Preise inkl. Der gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl.…

Haftung für fehlerhafte Angaben im Exposé

Dies und das ... | 1. Oktober 2011 — In einem älteren Beitrag hatte ich auf die Haftungsrisiken des Maklers hingewiesen. Streitträchtig sind Angaben des Maklers im Exp…

Olg Dresden Enkv: OLG Dresden: Angaben nach EnVKV zwingend auf Angebotsseite

BERLIN BLAWG | 28. Dezember 2009 — Nach dem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden vom 24.11.2009 – 14 U 1393/09 – stellen Händler mit Haushaltelektrogerät…

Freihaltebedürfnis (§ 8 Abs.2 Nr. 2 MarkenG)

Rechtsanwalt Kai Jüdemann | 1. Dezember 2011 — Nach § 8 Abs. 2 Nr. 2 MarkenG sind von der Eintragung ausgeschlossen , Zeichen die zur Bezeichnung der Art, der Beschaffenhe…

Impressum Unvollständig: OLG Hamm: Wenn das Impressum unvollständig ist, reicht die Ergänzung auf einer anderen Unterseite nicht aus

Dr. Damm & Partner Rechtsanwälte | 10. September 2009 — OLG Hamm, Urteil vom 04.08.2009, Az. 4 U 11/09 §§ 312 c BGB; 1 BGB-InfoV; 4 Nr. 11 UWG Das OLG Hamm hat entschieden, dass i…

OLG Frankfurt a.M.: Unlautere Irreführung durch Anspruchsabwehr - Die Grenze einer zulässigen Anspruchsabwehr durch einen Unterneh…

MEDIEN INTERNET und RECHT | 29. Januar 2012 — 1. Die Grenze einer zulässigen Anspruchsabwehr durch einen Unternehmer wird überschritten, wenn er seine Kunden (Verbraucher) durc…

Ministerium: Deutsche nicht unter Attentatsopfern in Kabul

Reuters | 25. Oktober 2008Berlin (Reuters) - Unter den Opfern des Attentats im Zentrum von Kabul sind nach Angaben des Auswärtigen Amtes wohl keine Deuts…

KG Berlin: Produktbezogen nachteilige irreführende Werbung - Eine für den Werbenden produktbezogen nachteilige irreführende Werbun…

MEDIEN INTERNET und RECHT | 6. Februar 2009 — 1. Irreführende Angaben (hier: in einer Werbung für Prepaid-Mobilfunkdienstleistungen) sind nur dann wettbewerbsrechtlich relevant…

Äskulapstab – Wikipedia