Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung
Die elektronische Rechnungsabwicklung nimmt sowohl national wie auch global immer stärker zu. So schätzt Billentis, dass die
elektronische Rechnungsabwicklung im Jahr 2009 Wachstumsraten um etwa 40% in ganz Europa erreicht hat. Auf Landesebene variiert der
Anteil von Rechnungen in elektronischer Form in Europa zwischen weniger als 3 % und über 30 %.
Die ibi research an der Universität Regensburg GmbH hat hierzu eine hilfreiche Informationsbroschürenreihe herausgebracht, dessen
erster Teil jetzt kostenlos verfügbar ist.: Elektronische Rechnungsabwicklung – einfach, effizient, sicher Teil I: Rahmenbedingungen
und Marktüberblick
E-Invoicing Lösungen werden dort zahlreich vorgestellt.
Tipp: Sie sollten nicht nur bei der eigenen Rechnungsstellung, sondern insbesondere auch bei den Rechnungen, die Sie auf dem
elektronischen Wege erhalten, auf deren Möglichkeit zur Vorsteuerabzugsberechtigung achten.
Neben den sonst für eine Rechnung erforderlichen Angaben ist bei der elektronischen Übermittlung von Rechnungen gem. § 14 USTG eine
hohe Hürde vorgesehen, damit der Vorsteuerabzug anerkannt wird.
Dort heißt es u.a.: § 14 USTG: (…) (3) Bei einer auf elektronischem Weg übermittelten Rechnung müssen die Echtheit der Herkunft und
die Unversehrtheit des Inhalts gewährleistet sein durch 1. eine qualifizierte elektronische Signatur oder eine qualifizierte
elektronische Signatur mit Anbieter-Akkreditierung nach dem Signaturgesetz vom 16. Mai 2001 (BGBl. I S. 876), das durch Artikel 2 des
Gesetzes vom 16. Mai 2001 (BGBl. I S. 876) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, oder 2. elektronischen
Datenaustausch…
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