Anekdote zur Entstehung der Urheberrechte
Beim Urheberrecht geht es in erster Linie um die Verwertung der Werke.
Der Urheber schafft ein Werk.
Ein Werk ist Ausdruck einer persönlichen geistigen Schöpfung, die über das Vorbekannte hinausgeht. Das Urheberrecht schützt den Urheber in seinen geistigen und persönlichen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung des Werkes, § 11 UrhG.
Die Verwertung von Werken geschieht durch deren Nutzung.
Normalerweise möchte der Urheber für die Nutzung seines Werks entlohnt werden. Dazu habe ich vor langer Zeit in einem Buch mit einem mir heute unbekannten Titel eine Anekdote zur Entstehung der Urheberrechte gelesen.
In Paris trank ein Komponist in einem Straßencafe ein Heißgetränkt. Als der Wirt kam, um abzurechnen, entgegnete der Komponist, heute zahle ich nicht. Seit zwei Stunden spielt Dein Klavierspieler meine Sonaten. Ich denke, das ist mehr als genug wert, um Deinen Cafe zu bezahlen. Er verließ das Lokal, wurde verklagt und bekam Recht. Das Gericht hatte das Urheberrecht erfunden.
Heutzutage gibt es die GEMA.
Schlagworte: AG, Gericht, Gewerblicher Rechtsschutz, Medienrecht, Recht, Spiele, Urheber, Urheberrecht, UrhG Verwandte Artikel OLG Zweibrücken, Beschluss v. 26.09.2009 – 4 W 62/08 – “Kein Beweisverwertun… » Vollständiger ArtikelThemen: Gewerblicher Rechtsschutz , Urheber , Urhg , IP , Olg Frankfurt , Paris , Spiele , Entstehung Urheberrecht
Erschienen 20. November 2009 auf http://sewoma.de/berlinblawg.
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