Amazon Fire und Kingston Wi-Drive: eine elegante Lösung für Medieninhalte
Scherer & Körbes | 26. Januar 2012 — © Amazon Ich kann mich bisher nicht beklagten über meinen Amazon Kindle Fire – morgens kontrolliere ich damit meine Mails u…
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Ich kann mich bisher nicht beklagten über meinen Amazon Kindle Fire – morgens kontrolliere ich damit meine Mails und Bankkonten, danach lese ich darauf die wichtigsten Zeitungsartikel, surfe bequem im Internet, und durch die kostenfreie App des Tages bei Amazon sammelt sich inzwischen eine ganze Menge an netten Spielen in meiner Cloud.
Die Amazon Cloud habe ich übrigens für 20 USD im Jahr auf 20 GB und unlimitierten Speicher für MP3 erweitert, sodass ich nun nach und nach fast unsere gesamte CD-Sammlung auf allen unseren Rechnern – und natürlich dem Fire – zur Verfügung habe. Da macht das Musikhören und Lesen in der Badewanne doch erst richtig Spass (zumal man da dies kleine Amazon-Tablet ganz bequem in der Hand halten kann).
Amazon wird übrigens auch mit mir zufrieden sein, denn tatsächlich hat sich mein Kaufverhalten bzgl. Musik schon ein bisschen gewandelt – die ein oder andere „CD“ habe ich inzwischen schon bei dem Internethändler heruntergeladen. Es könnte also durchaus sein, dass auch bei mir das Konzept von Amazon aufgeht: gutes, aber sehr preiswertes Gerät praktisch zum Selbstkostenpreis auf den Markt bringen und dann am Verkauf der Inhalte Gewinn machen.
Aber eine Einschränkung beim Amazon Fire gibt es schon: wenn man die durchaus feine Möglichkeit des Videoschauens auf dem Fire nutzen will, merkt man relativ schnell, dass der interne Speicher begrenzt ist: auf den freien etwa 6GB bringt man vielleicht 6-7 Filme unter, und für einen längeren Urlaub muss man dann vom Notebook „nachladen“ – wenn man es denn dann dabei hat. Noch dramatischer wird der Speichermangel natürlich, wenn man auch noch Musik auf dem Tablet unterbringen will – aber ich mache das nicht, dafür habe ich ja das Iphone, welches unterwegs (zB. im Fitnessstudio oder beim Schilaufen) sowieso die bessere Alternative ist – niemand steckt sich ja für die MP3 sein Fire – oder gar sein Ipad – in die Hosentasche.
Doch für das entspannte Videoschauen auf Reisen oder unter der heimischen Bettdecke suchte ich schon eine Möglichkeit – die ein SD-Karteneinschub bieten würde, jawohl, den hätte man dem Fire wirklich spendieren können…
Zunächst dachte ich, dass mir vielleicht die zusätzlichen 20GB in meiner Amazon Cloud „aus der Patsche“ helfen würden, aber leider lässt Amazon streamen aus der Cloud nur zu mit Videos, die man dort auch erworben hat, nicht aber bei selbst hochgeladenen Videodateien. Aber vielleicht geht es ja mit einer anderen Cloud.
Tatsächlich, Streamen aus der Dropbox funktioniert, aber die dortigen Kosten sind ziemlich heftig, die Strato-Cloud, die ich auch noch verwende, lässt zwar das Streamen zu, aber dort startet jedes Video wieder am Anfang, wenn man es mal unterbrochen hat – ein Navigieren in der Datei ist nicht möglich. Das ist dann doch reichlich unpraktisch.
Es bliebe noch die Cloud der Telekom…
» Vollständiger ArtikelErschienen 26. Januar 2012 auf http://stscherer.wordpress.com.
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