Als die Stasi Angela Merkel anwerben wollte

Zum ersten Mal hat die Kanzlerin das ehemalige Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen besucht. Im Gespräch mit Schülern plauderte Merkel frei über ihre eigenen Erfahrungen mit dem System. Sie berichtete, wie die Stasi sie anwerben wollte – und wie sie die Offerte ablehnte.

Der Besuch der Kanzlerin im Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen war als Botschaft an all jene gedacht, die die DDR-Diktatur im Rückblick verharmlosen. Aber im Gespräch mit Gymnasiasten aus Neuwied (Rheinland-Pfalz) wurde Angela Merkel unverhofft zur Zeitzeugin.

Als die vom Blick in karge Zellen und den Erzählungen von drangsalierten Ex-Häftlingen beeindruckten Schüler nach ihren eigenen Erfahrungen mit der Stasi fragten, erzählte Merkel, wie sie selbst als Studentin von Stubennachbarn bespitzelt worden sei. Sie berichtete von der “täglichen Angst und den Sorgen”, die das Leben denkender Menschen in der DDR begleiteten.

Und sie berichtete den Jugendlichen, wie die Staatssicherheit in den 70er-Jahren versucht habe, sie als Spitzel zu …

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Themen: Berlin , Rheinland Pfalz , Angela Merkel , Neuwied , Politik/zeitgeschichte

Erschienen 6. Mai 2009 auf http://log.handakte.de/.

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