Alptraum Examensklausuren

Es galt eine Aufgabe aus dem öffentlichen Recht, einen steuerrechtlichen Fall zu lösen. Irgendeine entscheidende Vorschrift aus der Abgabenordnung musste ich finden und blätterte in den dicken roten Büchern. Ich wurde jedoch immer wieder von Kindern abgelenkt, die zwischen den Bänken im Biergarten, auf denen ich einsam mit meiner Aufgabe saß, spielten. Als ich bemerkte, dass ich meine Lösung auch noch auf dem Schmierpapier für Kinder statt auf den extra für die Examenskandidaten zur Verfügung gestellten Papier niedergeschrieben hatte, wurde es mir zu bunt.

Ich wachte auf und stellte erleichtert fest, dass ich nur geträumt hatte.

Drei Komponenten des gestrigen Tages waren vermutlich für meinen Traum heute Nacht mitverantwortlich.

Gestern las ich den erhellenden Beitrag von Rechtsanwalt Albrecht Popken über Examensklausuren. Am Nachmittag habe ich begonnen mit Elster meine Steuererklärung 2009 vorzubereiten. Gestern Nacht wurde ich zum ersten Mal gelasert, mit 53 km/h mit oder ohne Toleranz, weiß ich gar nicht mehr. Ich bekomme Post und könne mir auch einen Anwalt nehme, erklärte mir der freundliche Polizist, der offenbar gute Laune hatte, weil sie in der Dunkelheit einen nach dem anderen auf der ca. 200 Meter langen 30er-Zone rausfischten. Er erzählte mir noch was von geeichten Riegeln und TÜV-Siegeln.

Letzteres war leider kein Traum. Egal. Mein Punktestand in Flensburg entspricht dem Punktestand von Kamerun nach der Vorrunde.

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Themen: Anwalt , Rechtsanwalt , Sewoma® Spezial , Elster , Kinder , Bücher , Bunt , öffentlich , TV , Waren , Kind
Rechtsgebiet: Strafrecht

Erschienen 25. Juni 2010 auf http://sewoma.de/berlinblawg.

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