Einen Namen braucht die fusionierte Bank
MarkenBlog | 2. September 2008 — Die Dresdner Bank, sie war einmal. Nach 136 Jahren könnte der traditionsreiche Name bald als Marke verschwinden. […] Nach…
Die Sueddeutsche Zeitung berichtet: Die 10.252 Vertreter der Allianz in Deutschland sind derzeit um ihren Job nicht zu beneiden: Bis Ende des Jahres sollen sie 300.000 neue Kunden für die Banktochter des Finanzkonzerns, die Dresdner Bank, gewinnen. Gerne auch aus dem Kreis der Verwandten oder Bekannten. Doch die ehrgeizige Vorgabe des Vorstands lässt sich offenbar nicht so leicht erfüllen. Bis zum Ende des dritten Quartals 2005 hatten die Allianz-Vertreter erst 190.000 Menschen für die Dresdner erwärmt. Einige dürften ihre erforderliche Stückzahl, im Durchschnitt etwa 29 pro Mann oder Frau, also noch nicht erreicht haben. Die Verzweiflung bei manchen Vertriebsmitarbeitern in dem Finanzkonzern scheint deshalb groß zu sein - so groß, dass zum Beispiel eine Hauptvertretung in diesen Tagen "eine kleine Bitte" verschickt. So jedenfalls ist ein Brief überschrieben, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt, wobei hinter dem Wort "Bitte" sechs Ausrufezeichen hängen. "Nicht repräsentativ" "Wie Sie ja wissen" heißt es in dem Schreiben, "ist die Allianz durch die Fusion mit der Dresdner Bank inzwischen auch ein Anbieter der klassischen Bankprodukte. Leider hinken wir erheblich hinter den Erwartungen an Stückzahl hinterher. Ich möchte Sie daher um einen Gefallen bitten. Um die geforderte Stückzahl zu erfüllen, benötige ich noch Bank-Neukunden und das kann zum Beispiel durch die Eröffnung eines Dresdner-Bank-Sparbuches erfolgen." Der Kunde müsse nur den beigefügten Eröffnungsantrag für das kostenlose Sparbuch vervollständigen und unterschrieben zurücksenden, erläutert der Verfasser und beendet das Schreiben mit dem bemerkenswe…
» Vollständiger ArtikelErschienen 22. November 2005 auf http://strafprozess.blogspot.com.
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