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Alles klar zum Wochenende

am 15.06.2008 von Andere Ansicht

Kaum kann die Volkspartei SPD in den Umfragen auf sagenhafte 26% schießen, kündigen die Genossen schon den Vorwahlkampf an, obwohl die Frage, wozu man die SPD eigentlich noch braucht (Süddeutsche) noch unbeantwortet ist und sogar die Berufslinke Nahles die Partei als “versetzungsgefährdet” betrachtet. Dennoch spricht sich Nahles für den überaus beliebten Vorsitzenden Kurt Beck aus, der in der Beliebtheitsskala immerhin vor Oskar Lafontaine und Gregor Gysi rangieren kann. Als Drittletzter. Auch die hessische Fast-Ministerpräsidentin Ypsilanti mischt munter mit und spricht sich für eine soziale Moderne aus, mit der die SPD in den Wahlkampf ziehen solle, nachdem sie gerade in Hessen ihre Führungsstärke mit der Abschaffung der Studiengebühren erneut unter Beweis gestellt hat. Derweil praktiziert die SPD-Bundespräsidentinkandidatin Schwan die grundsätzliche und bedingungslose Abgrenzung der SPD zur Linkspartei, indem sie um deren Stimmen wirbt indem sie den Linksparteivorsitzenden Lafontaine als Demagogen beschimpft. Aber bei der Bundespräsidentenwahl handelt es sich auch nicht um eine “wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit der sogenannten Linkspartei” (O-Ton Beck) auf Bundesebene . Apropos Linkspartei. Während der “Demagoge” Volkstribun Lafontaine …

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